Unser letzter Tag in Dubai – unser letzter Flug auf der Reise. Heute Abend landen wir in Frankfurt, morgen früh wachen wir zum ersten Mal in diesem Jahr in unseren eigenen vier Wänden auf.

Der letzte Tag unserer Weltreise.

130 Tage unterwegs in Europa, Südamerika, Nordamerika, Australien/Neuseeland, Asien und der Nahe Osten. Dabei haben wir unzählige Sachen gesehen und erlebt, die viele Menschen – vor dieser Reise auch wir – nur aus Erzählungen, Geschichten oder Dokumentationen im Fernsehen kennen.

Wir waren an den Iguazú-Wasserfällen, in Machu Picchu, auf der Osterinsel, in der Atacama-Wüste, haben New Orleans, den Grand Canyon, Las Vegas, San Francisco, Napa Valley, die kalifornische Pazifikküste bis Los Angeles, Palm Springs, San Diego, die Inseln Kauai, Hawai’i (Big Island), Maui und Oahu besucht, haben in Honolulu Weihnachten erlebt, das neue Jahr in Sydney mit dem wohl berühmtesten Feuerwerk der Welt begonnen, sind am Uluru gewesen, haben in Melbourne einen Kollegen von mir getroffen, mit dem ich seit gut 2 Jahren virtuell an einem Projekt gearbeitet habe, haben Neuseeland erlebt und die Hobbits besucht, ich habe mich tatsächlich auf die Fähre von Wellington nach Picton getraut, haben in Blenheim einige herrliche Sauvignon Blancs aus der Marlborough Region probiert, in Christchurch die Konsequenzen der Erdbeben gesehen, waren in Phuket am Strand und haben uns zum Abschluss Dubai angeschaut.

Wir sind in der Zeit 33 Mal in ein Flugzeug eingestiegen, wobei gerade einmal ein einziger Flug ausgefallen ist.

Wir hatten 12 Mietwagen auf 4 Kontinenten und haben in 47 Hotels übernachtet.

Und in wenigen Stunden, wenngleich nach einem sehr komfortablen Flug, werden wir wieder zuhause in Frankfurt sein.

Es war jede Sekunde wert.

Wir würden beide sofort wieder eine solche Reise antreten, wenn es machbar wäre. Und einige der Orte, die wir besucht haben, werden wir auf jeden Fall versuchen, nochmals zu besuchen.

Für den Rückflug – das galt auch schon für die Strecke von Phuket nach Dubai – hatten wir uns dann noch etwas Besonderes geleistet. Eine Reise wie diese wollten wir dann schlussendlich doch nicht in der Economy Class beenden, von den Erinnerungen dieser Reise werden wir noch jahrelang schwärmen – warum also nicht auch die letzten Flüge zu etwas Besonderem machen?

Wir hatten für die Strecke den günstigsten Economy-Tarif gebucht. Als wir in Auckland waren, habe ich mir über das Emirates-App dann jedoch mal angesehen, was ein Upgrade in die Business Class kosten würde. Billig war es jetzt nicht gerade, jedoch im akzeptablen Rahmen.

Dann habe ich jedoch einen Fehler… wobei, war es wirklich einer?… begangen.

Ich habe nochmals auf den „Upgrade Flights“-Button getippt, weil ich mir sicher war, dass mir dann angezeigt werden würde, dass entweder ein Upgrade nach einem Upgrade gar nicht geht, oder – wenn doch – dass es einfach unbezahlbar sein würde.

Keine meiner Annahmen war korrekt.

Das Upgrade von der Business Class in die First Class hat weniger als die Hälfte des Upgrades von der Economy in die Business gekostet.

Also sitzen wir nun in einem Airbus A380 von Emirates im Oberdeck in der First Class.

Ein denkwürdiger Abschluss für eine denkwürdige Reise.




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