Waimea Canyon & die Na Pali Coast

Kauai ist der zweitkürzeste Stopp auf einer der Hawaiianischen Inseln – nur auf Maui verbringen wir noch weniger Zeit. Dabei hat Kauai schon auch einiges zu bieten.

Für uns standen dabei heute der Waimea Canyon sowie die Na Pali Coast auf dem Plan. Und natürlich der Sonnenaufgang 😊

Von unserem Zimmer aus war schon zu erkennen, dass der Sonnenaufgang schön werden würde – vom Strand war er dann erwartungsgemäß beeindruckend.

Fairerweise muss ich sagen, dass ich auf diesen Inseln jetzt auch nichts anderes erwartet hatte 😉

Nachdem die Sonnen den Horizont überschritten hatte haben wir aus dem Hotel ausgecheckt und unsere Koffer wieder in den Mietwagen verfrachtet. Und schon ging es los in Richtung Waimea Canyon.

Dabei muss man auf Kauai eine Sache bedenken: die meisten bewohnten Orte, sowie auch der Flughafen, befinden sich an der Ostküste – Waimea Canyon und die Na Pali Coast an der Nordwestküste. All das wäre kein so großes Thema, wenn es Straßen quer über die Insel geben würde.

Gibts aber nicht.

Etwas kürzer wäre die Strecke, wenn man an der Ostküste in Richtung Norden an Princeville vorbei dahin gelangen würde. Die Realität ist, dass man ca. ¾ um die Insel im Uhrzeigersinn herumfahren muss. Für die Strecke, die Luftlinie vielleicht ca. 20 Kilometer weit ist fährt man entsprechend ungefähr 80 Kilometer weit.

Teils sind das dabei auch ganz gut ausgebaute Highways, der Großteil jedoch eher auf Landstraßen-Niveau, und damit meine ich jetzt auch eher die älteren, schmaleren Landstraßen, die dann auch gerne von Schlaglöchern übersäht sind.

Von Waimea aus sind wir dann auch – gefühlt – auf die sehr malerische Route geraten: steil, kurvig, mit zahlreichen verunfallten Fahrzeugen am Straßenrand… alles jetzt eher so beding beruhigend. Erfreulicherweise hat sich jedoch unser Mietwagen nicht zu diesen Wracks hinzugesellen müssen, und nach einer gefühlten Ewigkeit standen wir am Aussichtspunkt mit Blick in den Canyon.

Wenn man hier steht und die Weite sieht, dann kann man schon auch gut verstehen, warum dieser Canyon gelegentlich auch als der Hawaiianische Grand Canyon bezeichnet wird.

Wobei man auch dazu sagen muss, dass die Ausmaße des Canyons erheblich kleiner sind als die des Grand Canyons. Die Abmessung des Waimea Canyons sind 14 Meilen (ca. 22,5km) Länge, eine Meile (ca. 1,6km) Breite und 3.500 Fuß (ca. 1km) Tiefe.

Der Grand Canyon dagegen bringt es auf 450 km Länge, zwischen 6 und 30km Breite und bis zu 1800 Metern Tiefe.

Egal – der Canyon ist und bleibt ein beeindruckender Anblick.

Nachdem wir den Canyon von ein paar Punkten aus betrachtet hatten, und eine kleine Pause für einen Snack eingelegt hatten, ging es die relativ kurze Distanz weiter zum Kalalau Lookout, von wo aus man den bestmöglichen Blick auf die Na Pali Coast hat.

Und da passierte es dann… meine Kamera und ich waren wohl nicht ganz auf der gleichen Wellenlänge unterwegs: für einige Zeit war ich davon überzeugt, dass die Kamera gerade dabei sei, den Geist aufzugeben… wäre ja wirklich perfektes Timing gewesen… aber es stellte sich dann erfreulicherweise doch heraus, dass ich einfach nur zu blöd war, eine Einstellung richtig auszuwählen. Insofern sah es für mich so aus als wenn die Kamera keine Fotos mehr machen würde – während sie in der Realität einfach nur auf einen 10 Sekunden Selbstauslöser gestellt war.

Irgendwann hab das dann sogar ich begriffen… 🤪 … ich war dann jedoch auch so genervt, dass ich vom Lookout aus nur ein wirklich brauchbares Foto gemacht habe.

Ach so – und dann gibts da noch Niʻihau. Eine der kleineren Inseln Hawaiis – die sich zudem in Privatbesitz befindet. Besuchen kann man sie nicht, es sei denn, man ist ein Mitglied der Robinson-Familie, der die Insel gehört, oder ein geladener Gast, ein Mitglied der US Navy bzw. der Regierung (jeweils in offizieller Mission).

Ansonsten gilt: kein Zutritt.

Auf dem Rückweg haben wir dann in Waimea noch einen kleinen Stopp eingelegt, sind dort auf den örtlichen Steg gegangen um einen Blick auf den Strand zu haben.

Die Zeit reichte dann auch noch für ein Essen an einem Food Truck – Shrimps. Was sonst… 😉




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