Viscacha, Guanaco, Wüstenfuchs & Suri

Was auf solchen Ausflügen in eine weit entfernte Region der Welt natürlich immer interessant ist sind die Tiere, die man dort zu sehen bekommen kann.

Für Afrika sind das zum Beispiel die „Big 5“. Dieser Begriff wird seit einiger Zeiteher kritisch gesehen, da er von den Großwildjägern eingeführt wurde. Diese wollten von jeder dieser Tierarten mindestens eines erlegen.

Und genau so gibt es auch einige herausragende Tierarten in der Atacama-Wüste.

Gleich vorweg – die Riesen-Kolibris, die hier leben (sollen) haben wir nicht gesehen. Dafür jedoch einiges, was auch unseren Tour-Guide begeisterte.

Los ging es gleich mit einem der wahrscheinlich am seltensten anzutreffenden Tiere, dem Viscacha. Und dann waren da auch gleich noch zwei wenige Meter voneinander entfernt sitzende Tiere.

Viscachas werden gelegentlich im Englischen auch als „Grumpy Rabbit“ bezeichnet – schlecht gelaunter Hase. Und wenn man sich die Bilder anschaut, dann ist da irgendwie auch was dran.

Guanacos sind eine Lama-Variante, die ihrerseits aus der Familie der Kamele stammen. Aus der Distanz sehen sie fast wie Antilopen aus, je näher man kommt, desto mehr weichen sie jedoch davon ab. Von den Tieren, die wir gesehen haben, sind Guanacos definitiv die am häufigsten zu sehenden Tiere.

Wüstenfüchse haben wir auch mehrere gesehen, wobei der eine Fuchs, dessen Fotos hier anbei sind, mit Abstand am „kooperativsten“ war: er hielt sich in nicht allzu großer Entfernung vom Bus auf.

Aus der Distanz wirkte er auf mich erst einmal ein bisschen wie ein Schäferhund… nicht, dass ich jetzt behaupten würde, dass ich mich mit Hunden in irgendeiner Form auskennen würde…

Zu guter Letzt liefen uns auch noch Suris über den Weg. Das sind die Tiere, bei denen ihr beim Anblick der Fotos gleich „Ach, Strauße/Emus gibts in Chile auch?“ denken werdet…




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