Gestern waren wir noch am überlegen, ob wir noch eine Tour buchen sollten, um direkt zum Uluru zu kommen.

Uns war aufgefallen, dass wir – so zumindest unser Eindruck – keine Tour direkt dorthin hätten. Die heutige Tour hieß „Desert Awakenings“, hörte sich also jetzt nicht gerade so an, als ob wir was anderes tun würden, als die Wüste beim Erwachen zu beobachten.

Dem war nicht so 😊

Nach dem Frühstück war der nächste Stopp unserer Tour der Uluru. Und zwar das Muṯitjulu Wasserloch, oder Kapi Muṯitjulu. Hierbei handelt es sich um ein Wasserbecken, welches für die Aṉangu heilig ist.

Auf dem Rückweg vom Kapi Muṯitjulu sind wir an ein paar Wegen vorbei gekommen, einer davon zeigt recht deutlich, dass es hier tagsüber ziemlich heiß wird: nach 14 Uhr ist der Weg gesperrt.

Ein weiterer Weg führt – normalerweise – in eine Höhle, in der antike Wandmalereien zu sehen sind. Leider haben im August 2022 zwei… sorry… Vollidioten beschlossen, dass sie diese Malereien mit öligen Handabdrücken beschmieren müssten. Große Überraschung – es waren Rechtsextreme mit einer ähnlich idiotischen Haltung wie die Reichsbürger in Deutschland.

Erfreulicherweise wurden sie schnell gefasst – unser heutiger Tourguide war tatsächlich die Person, die die Schmierereien entdeckt und sofort gemeldet hatte, und wohl auch Hinweise zur Ergreifung der Täter geben konnte.

Insofern ist diese Höhle aktuell natürlich für Besucher gesperrt, während Archäologen versuchen, das zu retten, was noch zu retten ist.

Und damit dieser Bericht nicht noch die Länge eines Buchs bekommt, unterteile ich die heutige Tour mal wieder in separate Berichte 😊




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