Es war mal wieder Zeit, früh am Flughafen zu sein – unser Ziel: das Red Centre, der Uluṟu-Kata-Tjuṯa-Nationalpark.

Nur um das – vielleicht vorhandene – Rätsel aufzulösen: Uluṟu ist der ursprüngliche, und seit vielen Jahren wieder primär benutzte, Name des Ayers Rock. Kata Tjuṯa wiederum ist der ursprüngliche Name der Felsformation, die früher als die Olgas bekannt waren.

Wenn man sich Australien auf der Landkarte – egal ob im klassischen Atlas, in einem App oder im Web ansieht, dann hat man eigentlich keinen richtigen Eindruck von der Größe dieses Landes.

Der Flug von Sydney aus dauert ungefähr 3½ Stunden.

Womit wir gerechnet hatten war, dass hier eine andere Zeitzone gelten würde als in Sydney. Womit wir nicht gerechnet hatten war, dass es nicht z.B. eine oder zwei Stunden sein würden, sondern 90 Minuten, oder 1½ Stunden. Fairerweise muss man jedoch auch sagen, dass Zeit hier eine eher untergeordnete Rolle spielt, es sei denn, man hat Touren vor Ort gebucht.

Nach unserer Ankunft wurden wir sogleich per Bus zum Ayers Rock Resort – ja, dort wird weiterhin der alte Name benutzt – gebracht, bei den Hotels ist das im Preis inklusive. Nachdem wir eingecheckt hatten und uns ein bisschen ausgeruht hatten, ging es auf unsere abendliche Tour los, dem Wintjiri Wiru Sunset Dinner.

Zunächst gab es dabei einige kleinere Happen und Drinks – danach bekam jeder einen Picknick-Korb und wir verteilten uns über eine hölzerne Tribüne, mit Blick – in der Ferne – auf den Uluru, sowie – seitlich hinter uns – mit Blick auf Kata Tjuta.

Die eigentliche Vorstellung war dann eine Show, bei der mit beleuchteten Drohnen Bilder der Sagen der Ureinwohner am Abendhimmel „gezeichnet“ wurden – was, rein technisch, durchaus beeindruckend war.

Etwas ungeschickt fanden wir jedoch, dass die gesamte Story vorab zum Durchlesen zur Verfügung gestellt wurde – wirklich lang war die Geschichte auch nicht. Insofern blieb dabei dann vielleicht doch ein kleines Bisschen Enttäuschung zurück – selbst wenn die eigentliche Inszenierung durchaus gut war.

Die Tatsache, dass die Bestellung von vegetarischem Essen nur so bedingt geklappt hat war dabei auch nicht unbedingt hilfreich…




Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert