Nachdem wir etwas gegessen hatten, sind wir wieder raus gegangen. Schließlich wollten wir von Sydney auch heute Nachmittag schon einiges sehen.

Neben einigen bunten Wandbemalungen, teils Werbungen, teils Dekorationen, fielen uns auch schon im Innenstadtbereich viele ältere Gebäude auf, deren Architektur sich ganz deutlich von den hier natürlich auch präsenten modernen Gebäuden abhob. In einigen Fällen waren solche älteren Gebäude auch zum „Sockel“ für moderne Hochhäuser geworden – in den meisten Fällen, aus unserer Sicht, dabei auch wirklich schön integriert. Mal sehen, ob ich in den kommenden Tagen von solchen Kombinationen vielleicht auch noch ein oder zwei brauchbare Fotos machen kann.

Wir sind immer weiter nach Norden gelaufen, im weitesten Sinne erst einmal in Richtung der Harbour Bridge. Auf dem Weg dorthin läuft man – zumindest auf der Route, die wir genommen haben – durch den ehemaligen Rotlichtbezirk „The Rocks“, der lange Zeit auch tatsächlich sehr heruntergekommen war. Inzwischen sind die Gebäude renoviert worden – und sind auch wieder zum Bewohnen geeignet. Das Ganze bedeutet natürlich auch, dass hier inzwischen ganz andere Preise für die Häuser aufgerufen werden, als das noch vor ein paar Jahren der Fall war.

Kurz bevor wir die Harbour Bridge erreicht haben, hatten wir dann zum ersten Mal einen richtig guten Blick auf das Opernhaus von Sydney – ein wirklich einzigartiges Gebäude. Von der gleichen Stelle aus hatten wir ebenfalls einen schönen Blick auf die Skyline von Sydney – und auch, mit den Häusern von „The Rocks“ als Kulisse davor – auf die Harbour Bridge.

Als nächstes sind wir um das Hafenbecken herum gegangen, an dem auch die Anlegepunkte vieler Fähren in Richtung Northern Sydney ablegen, bis hin zum Circular Quay, dort, wo sich das Opernhaus befindet.

Und wie es die Perspektive dann so will, hat man von hier aus wiederum auch einen klasse Blick zurück auf die Harbour Bridge. Und kann aus der Distanz Menschen dabei beobachten, wie sie auf dem Bogen der Brücke in Richtung höchstem Punkt hinauf laufen – dort, wo die Fahne Australiens wie auch die Fahne der Ureinwohner Australiens wehen.

Als die Sonne so langsam anfing unter zu gehen haben wir noch eine kleine Runde durch den botanischen Garten gedreht – wo sich hunderte Menschen am Ende des Tages auf den Wiesen ausruhten, ein Picknick machten, oder einfach ein Buch lasen.

Insgesamt eine ausgesprochen angenehme, entspannte Atmosphäre.




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