Was macht man meist zuerst, wenn man in einer neuen Stadt angekommen ist? Man verschafft sich einen Überblick. Das kann man machen, indem man Karten studiert, Reiseführer liest, im Internet recherchiert – oder auch, im sprichwörtlichen Sinn, indem man auf einen Turm hinauf fährt und sich die Stadt von oben ansieht.
Wir haben uns für letzteres entschieden 😉
Der Turm wurde zwischen 1975 und 1981 gebaut – und ich bin mir ziemlich sicher, dass wir bei unserem ersten Besuch in Australien (ich meine in 1983) auch schon einmal hier oben waren. Damals hieß der Turm entweder AMP Tower oder Centrepoint Tower – wobei mir „reflexartig“ die zweite Bezeichnung – Centrepoint Tower – bekannt vorkam. Die Aussichtsplattformen sind auf 251 bzw. 260 Metern Höhe, der gesamte Turm ist 309 Meter hoch.
Und, wen wird es überraschen, die Aussicht ist hervorragend.
Als Erstes fällt der Blick unweigerlich auf das Opernhaus und die Harbour Bridge – wahrscheinlich die beiden Wahrzeichen der Stadt, die weltweit den höchsten Bekanntheitsgrad aufweisen.

Auf dem nächsten Bild sieht man den Central Business District von Sydney sowie die Gebäude in North Sydney jenseits des Hafenbeckens.

Danach geht es dann mit dem Darling Harbour weiter, an dem sich das Australian National Maritime Museum sowie eine schön ausgebaute Promenade befinden. Von hier aus fahren auch zahlreiche Ausflugsschiffe ab, sowie einige der Fähren, die im Hafen von Sydney unterwegs sind.

Weiter gehts mit einem Blick nach unten – auf das Queen Victoria Building – in der Stadt oftmals auch einfach mit der Abkürzung QVB bezeichnet. Das Gebäude wurde 1898 fertiggestellt, als Handelsplatz, als Ort für Schneider, Friseure, Blumenläden sowie auch als Konzerthalle. Heutzutage ist es ein Einkaufszentrum, dessen Geschäfte jedoch durchaus weiterhin an seine historische Tradition erinnern.

Auf der weiteren Runde um den Turm kommt nun der Hyde Park ins Blickfeld, der älteste öffentliche Park Australiens. Dort befindet sich das Anzac Memorial, welches an die Soldaten Australiens und Neuseelands erinnert, die im Laufe der Jahrzehnte zusammen in Kriegen gekämpft haben.

Auf dem vorletzten Bild der Runde um den Turm sieht man Saint Mary’s Cathedral, welche ab 1868 erbaut wurde, sowie das Australian Museum. Ironischerweise läuft da aktuell übrigens eine Ausstellung über Machu Picchu – was ja auch bereits Teil unserer Reise war 😉

Abschließend gibts dann noch den Blick in Richtung Osten, durch das Hafenbecken in Richtung Pazifik.

Nachdem wir die Aussicht einige Zeit genossen hatten, haben wir uns wieder in das Einkaufszentrum am Fuße des Turms begeben, um erst einmal etwas zu essen – und dann gestärkt auf unsere Erkundungstour der Stadt zu starten.

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