Nachdem wir gestern am späten Nachmittag in Kaikoura angekommen sind und uns eine Weile erst einmal ausgeruht hatten, haben wir in einem Magazin ein paar Fotos der Puhi Puhi Scenic Reserve gesehen. Und uns überlegt, dass wir uns das aus der Nähe ansehen wollten.
Von Kaikoura aus ist es nicht wirklich sehr weit, etwas über 20 Kilometer, keine halbe Stunde. Zumindest in der Theorie.
Die ersten 16 bis 17 Kilometer sind gut ausgebaute Landstraße, danach wird es jedoch „rustikal“: Schotterpiste. Teilweise breit genug für genau ein Auto, und an ein paar Stellen auch nicht wirklich übersichtlich. Für die letzten 5 Kilometer haben wir, gefühlt, deutlich länger gebraucht als für die ersten 17. Dafür wurden wir dann jedoch auch mit einer Ruhe und Angelegenheit von der Zivilisation belohnt, die selbst im ja nicht gerade überlaufenen Neuseeland schon beeindruckend war.






Man darf jedoch auch eines nicht vergessen: zwischen kurzen Rund-Wanderwegen (vielleicht so 1-3 Kilometer) und richtig langen Touren (40 und mehr Kilometer) gibt es hier auch oft eine ziemliche Lücke. So auch hier – es wären einige richtig lange Wanderungen möglich gewesen, oder der Puhi Puhi Loop Track, bei dem die Dauer auf dem Wegweiser mit ungefähr 10 Minuten angegeben wird.






Dieser führt einen dann durch ein Stück Wald, welches sich schon ein bisschen wie Urwald anfühlt – mit teilweise schon ziemlich verknotet gewachsenen Bäumen.



Nachdem wir die Runde gegangen waren haben sind wir noch einmal zum Puhi Puhi River runtergeklettert, weil wir eigentlich ganz gerne die Brücke, über die wir gefahren waren, von einem anderen Blickwinkel aus sehen – und fotografieren – wollten. Allerdings war im Fluß gerade so viel Wasser unterwegs, dass wir ihn nicht überqueren konnten.






Also sind wir zum Auto zurück gegangen und haben uns wieder auf den Weg nach Kaikoura gemacht.

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