Puʻuhonua o Hōnaunau National Historical Park

Von unserer Unterkunft aus war dies der am nächsten gelegene Park – und so ein bisschen Hawaiianische Geschichte wollten wir dann doch noch mitbekommen.

Diese Anlage war grundsätzlich erst einmal für die Hawaiianischen Königsfamilien reserviert, ansonsten hatte niemand Zutritt.

Mit einer Ausnahme: Gesetzesbrecher. Zumindest dann, wenn sie es geschafft haben ihre Verfolger abzuschütteln und hier hinein zu kommen.

Wenn sie es geschafft haben, dann hatten sie quasi den Jackpot gezogen. Denn dann wurde eine Zeremonie abgehalten, mit der ihnen die Gesetzesübertretungen vergeben wurden, danach konnten sie in die Gesellschaft zurückkehren, als vollständige Mitglieder.

Mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten war in der früheren Hawaiianischen Geschichte übrigens auch nicht wirklich kompliziert, mit dem erschwerenden Faktor, dass Verstöße gegen die Kapus – heilige Gesetze – dann auch gleich mit dem Tode bestraft wurden.

Eines dieser Kapus besagte, dass Frauen und Männer nicht zusammen essen dürfen.

Wie gesagt, mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten war jetzt nicht gerade besonders kompliziert.

Die Anlage ist inzwischen restauriert worden und heute in einem wirklich schönen Zustand. Allerdings ist auch zu bedenken, dass diese Stätte für Hawaiianer auch heute noch eine der heiligsten historischen Stätten auf den Inseln ist.

Denn, neben vielen historischen Gebäuden, einer eindrucksvollen Mauer, Fischteichen und einem Tempel befinden sich hier auch die Grabstätten von 23 Stammeshäuptlingen.




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