Oberhalb der Stadt Pisac befinden sich auch wieder von den Inkas erbauten Strukturen, einerseits Terrassen ähnlich wie in Moray nur eben nicht in Kreisform, sowie Wohnbereiche für die Oberklasse, die Bauern sowie ein heiliger Bezirk. Letzter kann jedoch nicht mehr besucht werden, da er im Laufe der Jahre schon zu stark beschädigt worden ist.

Um zu den höchstgelegenen Häusern zu kommen kann man – im Zick-Zack-Muster – durch die Gassen des alten Ortes gehen, bis man am höchsten Punkt dann auf einer Terrasse ankommt. Von hier aus hat man einerseits ins Heilige Tal sowie natürlich auch über den gesamten Ort mit seinen Terrassen.

Die Gebäude wurden größtenteils im mittleren 15. Jahrhundert erbaut, einiges davon nach allgemein vorherrschender Meinung schon bevor die Inkas im Heiligen Tal anwesend waren. Viele Details hat man jedoch bislang nicht herausfinden können – nennenswerte Dokumente aus der Zeit liegen nicht vor, da die Inkas keine Schriftsprache entwickelt hatten. Alles, was zu ihnen schriftlich festgehalten wurde, kam von anderen – zum Beispiel den Spaniern, als sie Peru und das Inka-Reich eroberten.

Insofern darf an deren vollständige Richtigkeit auch zumindest Zweifel angemeldet werden.

Eine Vermutung ist, dass Pisac der Verteidigungsposten für den südlichen Eingang zum Heiligen Tal war. Ollantaytambo hatte diese Funktion im Norden, Choquequirao im Westen.




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