Irgendwie ein merkwürdiger Ort – wobei das auch einfach nur ein schlechter Tag gewesen sein mag…
Wir hatten die ganze Zeit in Palmerston North das Gefühl, als wenn der Ort kurz davor sei, abgeschlossen zu werden. Es waren fast nirgends Menschen zu sehen, relativ wenige Autos, Geschäfte waren entweder leer oder geschlossen, auch zu einer Uhrzeit, wo sie laut ihren eigenen Aushängen geöffnet sein sollten.



Ein bisschen hat sich das Rätsel dann dadurch gelöst, dass wir das Einkaufszentrum „The Plaza“ entdeckt haben, dort war schon einiges los. Wirkt nur leider so wie in vielen Orten auf der Welt – man wollte durch ein großes Einkaufszentrum den Innenstadtbereich wiederbeleben, hat damit jedoch nur erreicht, dass die Läden entweder ins Einkaufszentrum umgezogen sind, oder durch sich dort neu ansiedelnde Läden schlussendlich in den Ruin getrieben wurden, weil die Kundschaft lieber ins Einkaufszentrum ging.



Ein paar schöne (wenn auch vielleicht eine Wäsche benötigende) Gebäude hat die Stadt durchaus zu bieten, allerdings sind wir dann doch nach einem relativ kurzen Aufenthalt weiter gefahren. Bis Wellington lagen ja auch noch über 140km vor uns.



Und so haben wir auch eine der skurrilsten Sehenswürdigkeiten Neuseelands verpasst – den Mount Cleese, benannt nach dem Komiker John Cleese. Dieser hat es sich im Jahr 2005 nämlich gründlich mit den Einwohnern von Palmerston North verscherzt, nachdem er in einem Podcast recht drastisch über die Stadt und ihre Einwohner hergezogen ist.
Als „Dankeschön“ hat die Stadt ihre Müllkippe – wie oben schon erwähnt – in „Mount Cleese“ umbenannt.

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