Die Fahrt nach Morro Bay verlief nicht so, wie wir das geplant hatten…

Die Idee war, auf dem Highway 1 – dem Pacific Coast Highway – schön an der Pazifikküste entlang von Monterey nach Morro Bay zu fahren. Leider haben wir da die Rechnung ohne einen Erdrutsch gemacht, der ein paar Monate vor unserer Reise den Highway mitgenommen hat.

Kurzum, von Monterey aus ging es (am Vortag, nachdem wir viel mehr Zeit in Monterey herumgelaufen waren als geplant) direkt rüber auf den Highway 101 in Richtung Süden.

Einige Stunden später sind wir dann in Atascadero auf die Straße nach Morro Bay abgebogen – und waren kurze Zeit später mitten im Nebel. Sichtweite deutlich unter 50 Metern, also ging es entsprechend langsam voran. Denn: lieber spät ankommen als gar nicht.

Heute Morgen konnten wir dann feststellen, dass der Nebel sich hier in der Gegend wohl sehr wohl fühlt – er war nämlich noch immer da. Die Sicht war zwar etwas besser als letzte Nacht, aber vom „Morro Rock“, einer großen Felsformation am Eingang zum Hafen von Morro Bay sah man gerade einmal die untersten 10%.

Da wir jedoch nicht einfach nur wieder ins Auto springen und weiterfahren wollten, sind wir noch etwas am Hafen entlang gegangen – und das hat sich gelohnt.

Zunächst sah ich im Hafenbecken eine Gruppe von 3 Ottern, die sich im Wasser treiben ließen.

Etwas weiter den Hafen entlang in Richtung Morro Rock fanden wir dann eine größere Gruppe von Ottern, zwischen 5 und 8 waren zeitweilig anwesend.

Eines davon ein Jungtier, welches bei der Mutter (ich vermute zumindest, dass es die Mutter war) auf dem Bauch lag und schief.

Erfreulicherweise hielten sich nahezu alle Passanten daran – wie von aufgestellten Schildern erbeten – sich leise zu verhalten, um die Otter nicht zu erschrecken.

Weihnachtsdeko gabs in Morro Bay übrigens auch aus Abfällen gebaut, die aus dem Meer gezogen wurden…




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