Natürlich leben hier heute keine eigentlichen Inkas mehr – deren Nachfahren sicherlich schon. Das Inka-Reich als solches ist allerdings, bekanntlich, schon lange nicht mehr existent.
Was ist also gemeint mit der Aussage, dass Ollantaytambo „[d]ie letzte lebende Inka-Stadt“ sei?
Es geht um die Stadtplanung – den Grundriss sowie die Fundamente, und teilweise die Mauern, der Häuser. Diese sind in Ollantaytambo tatsächlich noch jene, die von den Inkas einst errichtet worden sind. Und das gibt es sonst nirgends mehr, zumindest nicht in bewohnten Städten.
In anderen Orten findet man einzelne Bauten, vielleicht auch mal eine Gruppe von Häusern. Hier ist es der gesamte Ort, mal von einigen Neubauten am Rande abgesehen.
Und auch in diesem Ort gibt es von den Inkas errichtete Terrassen. Diese wurden jedoch nicht als „Labor“ oder zur Landwirtschaft verwendet. Hier wurden Pflanzen und Blumen zur Verschönerung der Stadt angepflanzt. Wobei das natürlich auch nicht darüber hinweg täuscht, dass oben auf den Terrassen hervorragende Aussichtspunkte mit Blick ins Heilige Tal vorhanden waren.

Und natürlich findet sich oben auf ein Sonnentempel, ohne den keine nennenswerte Inka-Siedlung auskommen konnte. Schließlich war die Sonne die oberste Gottheit.

Die Mauern und Gebäude sind großteils auch heute noch in einem sehr guten Zustand – und der Blick von oben, heute wie sicherlich damals, beeindruckend.






Wieder unten, zurück im Ort, hätte ich zwar gerne noch einen Kaffee getrunken… ratet mal wo… aber dafür war leider keine Zeit vorhanden. Danach ging es durch die schmalen Gassen zurück zum großen Platz, wo wir nach kurzer Wartezeit von unserem Bus wieder abgeholt wurden.





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