Ich hatte gestern ja schon darüber geschrieben, dass wir es heute Morgen versuchen wollten, noch Karten zu bekommen… also haben wir früh gefrühstückt, sind direkt zum Museum gegangen und standen kurz vor Öffnung – so gegen 8:45 Uhr – vor der Tür.

Wir waren die ersten Besucher, die an diesem Tag durch die Tür gegangen sind. An der Kasse habe ich dann direkt bei der ersten Mitarbeiterin nachgefragt, uns war auch egal, ob wir die Standard- oder etwas teureren VIP-Tickets bekommen würden – und bekamen prompt die Info, dass es Karten gibt. Die Mitarbeiterin hat dann zunächst die VIP-Karten eingebucht, hatte jedoch Probleme bei der Zahlungsabwicklung. Der Kollege, den sie um Hilfe gebeten hat meinte dann nur „die VIP-Karten bringen Ihnen eigentlich nichts – sie würden die Warteschlange für den Eingang umgehen können, nur haben wir aktuell gar keine Warteschlange, es ist ja noch niemand da“.

Also haben wir die teureren Tickets dann doch zum günstigeren Preis erhalten – so fängt der Besuch gut an 😊

Worum geht es überhaupt in diesem Museum?

Es geht um die Zukunftsvision von Dubai, wie sich das Leben in 50 oder 100 Jahren gestaltet, welche Technologien dafür benötigt werden, welche Forschung, …

Das Ganze wird auf etlichen Etagen im Gebäude interaktiv gezeigt, man schlüpft selbst in die Rolle eines Menschen in der Zukunft. Der Fahrstuhl, zum Beispiel, mit dem man am Anfang der Tour durch das Museum in die oberste Etage gefahren wird, ist von innen wie eine Raumkapsel gestaltet, durch Monitore an den Wänden und an der Decke sieht man wie aus Fenstern hinaus.

In dem Moment, in dem sich der Fahrstuhl in Bewegung setzt, startet die Raumkapsel zu einer Raumstation – der „OSS Hope“.

Danach geht es durch zahlreiche Räume, in denen die Raumstation und ihre Bereiche erklärt werden. Ein echtes Highlight war ein Raum, der die „Gen-Bibliothek“ dargestellt hat. Hier waren tausende von kleinen Plexiglaszylindern an einer Art Regalsystem befestigt. Wenn man wollte, hat man hier ein kleines Gerät von der Größe eines Smartphones bekommen, welches einem Aufgaben gegeben hat, zu dem man die passenden Lebewesen oder Pflanzen aus der Genbibliothek heraussuchen und scannen musste.

Als Nächstes ging es für uns weiter durch Räume, in denen – basierend auf den Lebewesen und Pflanzen, die wir gerade herausgesucht hatten, Forschungsergebnisse simuliert wurden – aber auch weitere Forschung gezeigt wurde, die voraussichtlich für die Zukunft notwendig sein wird.

Weiter ging es durch Bereiche, in denen Erholungsmöglichkeiten verschiedener Arten gezeigt wurden und schließlich, technische Entwicklungen, die zum Teil aktuell kurz vor der Serienreife stehen.

Bei dem Einen oder Anderen darf man sicherlich auch noch darüber diskutieren, ob diese wirklich notwendig sind, oder wirklich zu einer nachhaltigeren Zukunft beitragen, interessant bleiben sie zweifellos.

Zum Abschluss unseres Besuchs sind wir dann noch auf die Aussichtsterrasse gegangen, die sich auf dem Dach des unteren Teil des kreisförmigen Gebäudes befindet. Hier hat man auch nochmals einen besseren Blick auf die Außenwand des Museums, darauf, welcher Aufwand hier getrieben wurde, um die eindrucksvolle Fassade zu gestalten.

Der Besuch hat sich definitiv gelohnt – nächstes Mal werden wir allerdings auch mit Sicherheit Karten wirklich vorab buchen, um nicht wieder auf gut Glück früh morgens vor der Tür zu stehen 😉

Näheres über das Museum gibts hier zu finden: https://museumofthefuture.ae/en




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