Mit Labor darf man jetzt natürlich nicht an einen Chemiebaukasten denken, sondern an das Experiementieren mit Pflanzen.
Die Terrassen hatten den Sinn, Anpflanzungen in unterschiedliche Temperaturzonen zu ermöglichen. Zwischen den obersten und untersten Terrassen ergeben sich Temperaturunterschiede von bis zu 5°C. Das wurde auch dafür genutzt, Pflanzen langsam an die lokalen Temperaturen in dieser Höhe – immerhin ca. 3.500m – zu gewöhnen.
Zunächst wurden die Pflanzen auf den wärmeren Terrassen angepflanzt, dann nach der Ernte eine „Etage“ höher wieder angepflanzt. Im Laufe der Jahre konnten dadurch Pflanzen, die ansonsten nur im Amazonasgebiet gewachsen sind auch auf diesen Höhen kultiviert werden. Die eigentliche Anpflanzung passierte dann woanders – wie gesagt, das hier war ja das „Labor“.
Die hier vorhandenen drei kreisrunde Vertiefungen sind schon ziemlich beeindruckend, rein schon vom Durchmesser her sowie der Präzision, mit der sie gebaut worden sind.





An ein paar Stellen merkt man allerdings auch die Auswirkung der Erosion, da die Terrassenmauern an einigen Stellen bereits durch Stäbe abgestützt werden müssen.


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