Im Fels am Beaver Creek gelegen kann man hier ein in den Fels gehauene Behausung mit 20 Zimmern sehen, die sich über 5 Etagen verteilen.
Das Bauwerk wurde von den Sinagua-Indianern ab dem 12. Jahrhundert errichtet, wobei die Mauern auch heute noch gut erhalten sind.
Die Frage, warum das Ganze mit dem merkwürdigen Namen „Montezuma’s Castle“ betitelt wurde ist dann auch recht einfach: im 19. Jahrhundert wurden die Bauten von den Spaniern (wieder-)entdeckt. Sie hielten es für eine Burg der Azteken – und da kam dann Montezuma ins Spiel.
Auch wenn diese Theorie längst widerlegt ist – der Name blieb.







Ein paar Kilometer weiter den Beaver Creek entlang findet sich dann noch Montezuma’s Well, eine Quelle im Kalkstein, die konstant mit „Frisch“-Wasser aus dem Boden versorgt wird. Allerdings enthält das Wasser einen recht hohen Anteil an Arsen, insofern sollten Menschen davon eher die Finger lassen.
Auch hier finden sich Behausungen, die in den Fels gebaut wurden, man geht davon aus, dass es der gleiche Stamm war, der auch Montezuma’s Castle errichtet hat.





Eine Kuriosität ist dort übrigens dann auch zu finden: ein Fotograf namens Rothrock fand in den 1860er-Jahren die Umgebung so schön, dass er davon Fotografien anfertigte. Und damit das auch jeder Besucher mitbekommen würde, hat er gleich seine „Werbung“ an die Felsen gepinselt.
Und… wen überrascht es… zwei weitere seiner Kollegen haben dann später das Gleiche getan.



Unterwegs zwischen den beiden Parks kamen wir dann noch an einigen der typischen Reihen von Briefkästen vorbei, die man immer wieder an Landstraßen in den USA zu sehen bekommen kann… die musste ich dann auch einfach aufnehmen… 😉


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