Monterey & Cannery Row

An der Pazifikküste gelegen, nach geschätzt einem Viertel der Strecke zwischen San Francisco und Los Angeles, findet man Monterey.

Früher gab es hier eine umfangreiche Sardinen-Dosen-Fabrikation, das ist das, was man als „Cannery Row“ kennt, welches 1945 als Titel eines John Steinbeck Buches bekannt wurde. Alternativ auch durch einen Film, der 1982 in die Kinos kam.

Auf Deutsch heißt das wohl „Die Straße der Ölsardinen“ – fairerweise muss ich zugeben, dass ich das Buch von John Steinbeck weder auf Englisch noch auf Deutsch gelesen habe.

Fisherman’s Wharf war natürlich auch hier schon weihnachtlich geschmückt, das wird jetzt wohl auch noch eine Weile so weitergehen… ich versuche mich da dann auch als Grinch der Familie nicht weiter zu auszulassen 😉

Das Wetter war richtig schön, ein paar Grad mehr hätte es vielleicht schon haben können, aber die Sonne wurde nicht durch Wolken abgeblockt, insofern war es sehr angenehm.

Entlang des Hafenbereichs kann man jederzeit auch die Rufe von Robben hören, einige davon haben wir auch aus nächster Nähe beobachten können. Oder haben sie uns aus nächster Nähe beobachtet?

Eine wichtige Lektion hat man in Monterey jedoch gelernt, wenn auch unter (wirtschaftlichen) Schmerzen: die Ressourcen, von denen man lebt, auf die man seine Existenz aufgebaut hat, darf man nicht überstrapazieren. Ansonsten sind sie irgendwann weg – und alles bricht zusammen.

Genau das ist der Sardinenindustrie in Monterey passiert, nachdem man jahrelang quasi wie mit einem „Staubsauger“ die Sardinen aus dem Meer geholt hat. Irgendwann waren sie weg – und man hatte nichts mehr, was man ind ie Dosen packen konnte.

Eine Lektion, die wir als Menschen schon so oft gelernt haben. Und trotzdem laufen wir immer wieder sehenden Auges auf Katastrophen zu, im Glauben, dass es dieses Mal dann sicher doch gut gehen wird…




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