Unsere vorletzte Station an diesem Tag war der Miradouro Ilhéus da Ribeira da Janela, manchmal auch einfach nur Riebeira da Janela oder auch „The Guardians“ genannt.
Eine kleine Anekdote vorweg zum Parkplatz dieser Sehenswürdigkeit…
Jeder kennt es, man fährt auf einen bekannten Ort zu, sieht, wie sich die Autos schon stapeln und um jeden Parkplatz bemühen, selbst wenn man, gefühlt, noch einen halben Kilometer vom Ziel entfernt ist. Keine Überraschung – hier war es genau so.
Die wirkliche Überraschung war dann, dass der eigentliche Parkplatz vielleicht zu einem Viertel belegt war, es waren mehr Parkplätze frei als dass sich Autos in jede Lücke der Zufahrt gequetscht hätten.
Die Lektion: manchmal macht es einfach Sinn erst einmal zu schauen, ob alle schon an Torschlusspanik leiden, oder ob wirklich am Zielort schon alles voll ist.
Zurück zur eigentlichen Sehenswürdigkeit: vom Aussichtspunkt schaut man auf die drei Felsen, die scheinbar die Namen Ihéuzinho, Ilhéu Grande oder Ilhéus da Rib sowie Ilhéus da Janela tragen.
Der Aussichtspunkt ist vom Parkplatz aus über eine Treppe erreichbar, an deren oberen Ende ein kurzer Tunnel folgt. Von diesem aus hat man bereits einen direkten Blick auf Ilhéu Grande/Ilhéus da Rib. Sobald man durch den Tunnel hindurch gegangen ist öffnet sich dann der Blick auf die weiteren Felsen.
An der Seite des Aussichtspunktes geht eine Treppe zum Strand (auch hier nutze ich den Begriff eher mit einem Lächeln im Gesicht – denn auch hier ist kein Sandstrand vorhanden, sondern eine Sammlung an mittleren bis großen Steinen), von wo aus man zusätzlich noch einen Blick auf, gefühlt, hunderte Zen-Türme bekommt.




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