So wirklich häufig findet man Sabrina und mich ja nicht in Zoos – um die Tierwelt Australiens zu sehen war das jedoch unsere beste Option. Da es in Sydney ja leider mit dem Taronga Zoo nicht geklappt hatte, haben wir uns nun den Zoo in Melbourne vorgenommen.
Der Zoo ist in thematische Bereiche gegliedert, was es einem relativ einfach macht – oder machen sollte – die Tiere zu finden, die einen am meisten interessieren. Und so standen wir ziemlich schnell vor den Koalas 😊




Nur zur Erinnerung… Koalas sind keine Bären: es sind Beuteltiere.
Weiter ging es durchs Vogelgehege zu den Wombats – übrigens auch Beuteltiere. Die Wombats waren jedoch alle gerade im Tiefschlaf, was man ihnen sicherlich auch nicht verübeln konnte, an einem solch heißen Tag wie heute bleibt man ja gerne auch mal drinnen im Kühlen.







Also weiter zu den Wallabies und Kängurus, die ihr Gehege mit Emus teilen. Die Meisten hatten es sich gemütlich gemacht und lagen im Schatten, ein paar waren jedoch auch auf den Beinen und hüpften durchs Gehege.







Danach sind wir mit einer Stippvisite bei den Giraffen – nicht gerade Tiere, die man mit Australien assoziiert – bei einem anderen Zoobewohner vorbei gegangen, welcher auch eingewandert ist… beziehungsweise eingewandert wurde 😉





Im Melbourne Zoo findet man nämlich auch Rote Pandas. Die können sich in Bäumen dann entsprechend auch hervorragend verstecken, gesehen haben wir zumindest einen. Als Anekdote sei dazu zu erwähnen, dass die Pandas (ich meine es sind zwei) bei einem Sturm mal ausgebüchst sind. Ein Panda ist dabei mehrere Tage vermisst gewesen, wurde dann jedoch in einem nahegelegenen Baum aufgefunden und ins Gehege zurückgebracht. Danach wurden die Bäume drumherum etwas gestutzt, damit die nächste Flucht zumindest nicht mehr ganz so einfach sein würde.




Der nächste Stopp war bei den Meeresbewohnern – alledings nicht Fische, sondern Seelöwen und Pinguine. Einige der Pinguine sind dabei hier aufgenommen worden, nachdem sie verletzt aufgefunden worden sind. Und nur ganz nebenbei – es ist jetzt auch nicht so, dass die Pinguine in Melbourne komplett aus ihrem natürlichen Umfeld und Klima herausgenommen worden wären, denn am Hafen der Stadt gibt es tatsächlich auch eine Kolonie. Im Moment kann man die Pinguine dort nur nicht wirklich besuchen, da sie gerade ihren Nachwuchs bekommen haben und der Bereich daher für Menschen gesperrt ist.




Dann ging es für uns zum Bereich der großen Katzen – Löwen, Schneeleoparden, Tiger – und die eine oder andere Schlange zwischendrin, damit man nicht nur Katzen sieht 🤣. Beim Tasmanischen Teufel sind wir natürlich auch vorbei gegangen – ist ja auch ein Tier, welches man außerhalb Australiens eher nicht zu sehen bekommen kann.








Zum Abschluss waren wir noch im Reptilienhaus – bevor wir uns dann wieder auf den Weg zurück in die Stadt gemacht haben.















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