Nach einer so moderat guten Nacht – im Bereich unserer Unterkunft haben Frösche einen höllischen Lärm veranstaltet – wollten wir diesen Tag erst einmal dazu nutzen, die nächstgelegene Stadt kennenzulernen.

Kailua-Kona.

Von unserer Unterkunft aus war dabei jedoch auch die Anreise erst einmal ein ziemliches Stück: ungefähr 30 Minuten Fahrt, je nach Verkehrslage kann es auch mal mehr sein, wie zum Beispiel auf unserer Rückfahrt.

Auf dem Weg haben wir an einem Aussichtspunkt einen Halt eingelegt – von dort aus hatte man an der Küste entlang einen schönen Blick.

In der Stadt war die Promenade unser Ziel, wobei wir zunächst einmal einen Parkplatz finden mussten. Das war schon eine Herausforderung, denn zunächst kamen wir nur an kleinen, recht engen Parkplätzen vorbei. Bei einem hätten wir für ein paar Stunden tatsächlich über $120 zahlen müssen – da mussten wir dann schon trocken schlucken.

Also sind wir erst einmal weiter gefahren, und haben dann, ein paar Straßen weiter, einen größeren Parkplatz gefunden. Dort konnte man per Parkautomat oder über zwei Apps zahlen. In einem App wurde mir immerhin schon einmal ein Preis unter dem vorherigen angezeigt, wobei das auch noch immer knapp um die $100 waren.

Im zweiten App wiederum gab es einen Preis für den Rest des Tages. Wenngleich ich in einem Parkhaus in Deutschland auch bei diesem Preis noch immer tief durchgeatmet hätte, war der Preis von $51 hier dann doch eine positive Überraschung.

An der Promenade haben wir dann gleich erst einmal einen Platz gefunden, den wir uns für den späteren Sonnenuntergang gemerkt haben.

Etwas weiter lag der Hulihee Palast – ein Ort, an dem über die Jahre mehr Mitglieder der Hawaiianischen Königsfamilien gelebt haben als an jedem anderen Ort, bis hin zu König Kamehameha der Große.

In den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts war der Palast komplett heruntergekommen, das Grundstück so überwachsen, dass der Palast von der Straße gar nicht mehr zu sehen war. Wenn man dort heute vorbei geht ist das tatsächlich sehr schwer vorstellbar…

An der weiteren Promenade waren zahlreiche Wandbilder zu sehen, recht kreativ gestaltet.

Und schließlich haben wir von einem Steg aus einen guten Blick zurück auf die Insel gehabt – von dort aus ist dann auch das Panorama-Foto entstanden. Dort findet sich auch der Startpunkt des Schwimmens – und der Endpunkt des Laufs vom Ironman Triathlon.

Danach sind wir zurück zum Kona Inn Shopping Village gegangen, dahinter befindet sich nämlich eine Wiese und eine Mauer, von wo aus man einen nahezu perfekten Blick auf den Sonnenuntergang genießen kann.

Genau das haben wir dann auch getan.

Danach haben wir dann, nur wenige Meter entfernt, an der Straße vor dem „Shopping Village“ die „Kona Christmas Parade“ verfolgt haben. Dazu mehr in einem separaten Artikel… 😉




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