Big Island liegt ja bekanntlich am südöstlichen Ende der bekannten größeren Hawaiianischen Inseln. Da die Inselgruppe als solches ja auch recht weit südlich liegt, ist es wohl auch nur wenig überraschend, dass der südlichste Punkt der Vereinigten Staaten hier zu finden ist.
Ganz formell gibt es zwar noch südlichere Punkte – Amerikanisch Samoa fällt einem da vielleicht zu ein – nur sind das zwar Assoziierte Territorien, jedoch keine US Bundesstaaten.
Von unserer Unterkunft sind wir einige Zeit an der Küste entlang in Richtung Süden gefahren, teils durch Lava-Landschaften, teils durch Urwälder. Die eine oder andere kleine Siedlung lag auch am Wegesrand, wobei die meisten so aussahen, als ob dort maximal ein paar hundert Menschen leben würden. Oder gelebt haben – denn manche wirkten so, als wenn dort seit Jahren keine Menschen mehr anzutreffen seien.
Die Strecke vom Highway (und den Begriff bitte hier auch wieder als „halbwegs brauchbar ausgebaute Landstraße“ lesen 😉) bis zum Ka Lae Point war dann eine lange, fast schnurgerade Straße, die teils breit genug war, dass zwei Autos zumindest in langsamer Geschwindigkeit aneinander vorbeifahren konnte. An manchen Stellen reichte es dafür nicht, da musste dann eines der Fahrzeuge in einer Ausweichbucht warten.

Am Ziel angekommen wurden wir dafür dann jedoch mit einem wirklich schönen Ausblick auf das Meer belohnt, eine weite Landschaft, die, in Richtung der Insel blickend, langsam zu den vulkanischen Gipfeln anstieg, die Big Island ausmachen.



Das Wasser hier ist kristallklar – ein herrlicher Türkis-Blau-Farbton, Nur schwimmen sollte man hier nicht – definitiv nicht ohne sinnvolle Vorbereitung, denn die Strömungen sind brutal. Das sieht man auch an den Wellen, die hier auf die Felsen schlagen – die Gischt sprüht hier mehrere Meter in die Höhe.



Nach einer kleinen Dünenwanderung sind wir dann wieder ins Auto gestiegen und haben uns auf den Weg zu unserem nächsten Ziel des Tages gemacht.

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