Es gibt keinerlei Erkenntnisse, dass die Inkas und die Rapa Nui jemals aufeinander aufmerksam wurden, dass es jemals eine Begegnung gegeben hätte.
Oder doch?
Vinapu und der sich dort befindende Moai namens Ahu Tahira ist genau der Fall, der die Forscher zweifeln lässt.
Eigentlich ist es ein „ganz normaler“ Moai – sofern man dabei wirklich von „normal“ sprechen kann. Jedoch ist hier etwas anders, und zwar nicht am Moai, sondern an der Plattform.
Wie ihr in den bisherigen Beiträgen schon das eine oder andere Mal sehen konntet, sind die Plattformen aus vulkanischem, relativ rauem Stein erbaut. Es sind zwischen den Steinen auch deutliche Fugen sichtbar.
Bei Ahu Tahira trifft all das nicht zu.
Die Plattform besteht aus sehr präzise geschnittenen Steinen, bei denen es keinerlei Fugen zwischen den Steinblöcken gibt. Wenn man gerade in Machu Picchu oder ähnlichen Inka-Stätten unterwegs ist, sieht man so etwas besonders bei den Häusern der Oberschicht überall.
Auf der Osterinsel, wie auch im gesamten weiteren Polynesien, jedoch nirgends. Nur hier, an dieser einen Plattform.
Auch hier sieht man wieder zahlreiche fast achtlos beiseite geworfene Moai-Köpfe, die auf dem Boden liegen, teilweise schon weitestgehend in der Erde versunken.







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