Haleakala National Park

Bei meinem vorherigen Besuch auf den Hawaiianischen Inseln hatte ich diesen Berg schon einmal besucht. Und er hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Dennoch sollte er auch dieses Mal wieder Teil der Reiseroute sein, der Ausblick von oben ist dann doch einfach nur zu gut. Der Weg dorthin ist allerdings teils nervenaufreibend.

Haarnadelkurven mit steil abfallenden Hängen darunter sind ja schon als solches oftmals etwas für feuchte Hände. Wenn dann jedoch auch die Straße nicht wirklich breit ist und obendrauf keine Leitplanke vorhanden ist, dann kann einem schon auch mal etwas kribbelig werden.

Am Anfang waren wir uns auch nicht ganz sicher, ob es wirklich ein guter Tag für den Ausflug sein würde, über der Insel hingen die Wolken recht tief. Andererseits war es heute – oder gar nicht.

Mit zahlreichen Unterbrechungen unterwegs, um die Aussicht zu genießen (und gelegentlich auch zu fotografieren 😉) waren wir dann am Gipfel angekommen. Dort kann man einige Sternwarten sehen, die hier natürlich nahezu optimale Voraussetzungen haben, da der Berg mit seinen knapp über 3.000 Metern Höhe am Gipfel fast immer wolkenfrei ist.

Der gesamte Berg ist übrigens einer der höchsten der Welt, wenngleich ⅔ davon unter Wasser liegen.

Am Parkplatz gab es dann noch eine Besonderheit zu sehen, eine Pflanze namens Ãhinahina, oder „Silversword“. Diese Pflanze ist entfernt mit einer in Kalifornien zu findenden Pflanze. Sie wurde jedoch wahrscheinlich bereits vor Millionen von Jahren von einem Vogel mit auf die Insel gebracht.

An einem zweiten Aussichtsbereich hat man einen guten Blick in den Krater. Darin befindet sich nicht nur eine Stelle, die für die Ureinwohner Mauis eine besondere spirituelle Bedeutung hat – sondern auch der leiseste Punkt der Welt.

Genau gesagt ist bei einer weltweiten Untersuchung an zahlreichen Orten die Lautstärke der Hintergrundgeräusche, die einfach immer da sind, gemessen. Nirgends waren diese so leise wie hier.

Leider hatten wir für den Abstieg in den Krater nicht genügend Zeit, und auch nicht die richtige Ausrüstung dabei. Insofern ist es für uns beim Blick vom Aussichtspunkt geblieben.

Danach sind wir dann wieder zum Hotel zurück gefahren, um dort genau rechtzeitig zum Sonnenuntergang wieder am Strand sitzen zu können 😊




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