Früh aufstehen. Schon wieder. Nur: dieses Mal wirklich richtig früh.

Denn die Abholung war schon für 5 Uhr vorgesehen. Es wurde dann zwar eher 5:30 Uhr, und leider waren wir dann auch die letzten Teilnehmer die abgeholt wurden – aber dennoch haben wir im vollbesetzten Bus noch gute Plätze bekommen.

Dann ging es erst einmal durch die Nacht in Richtung der Geysire, die Fahrt sollte über eine Stunden dauern. Kurz vor unserer Ankunft wurde es dann auch langsam heller, wodurch wir die sehr karge Landschaft besser sehen konnten.

Alleine die Tatsache, dass wir hier ja schließlich weiterhin in der Atacama-Wüste unterwegs waren würde ja eine karge Landschaft erklären. Zusätzlich waren wir hier jedoch auch auf knapp 4.400 Metern Höhe, was üppiger Vegetation ja auch eher entgegensteht.

Auch wenn immer von „Geysir El Tatio“ gesprochen wird, es ist ein ganzes Feld von Geysiren und heißen Quellen. Einige sprudeln direkt aus dem Boden heraus, andere tauchen in großen Felsbrocken auf – und über den Boden verlaufen zahlreiche Wasserläufe mit teils fast kochend heißem Wasser.

Bis vor der Corona-Pandemie haben die Tour-Guides hier im Bereich der Geysire im heißen Wasser auch Eier für das Frühstück der Tourgäste gekocht.

Dann jedoch hatte ein Tour-Guide wohl die brillante Idee, ein Ei aufzuschlagen, um das rohe Ei dann direkt ins Wasser laufen zu lassen. Das wiederum fanden die Park-Ranger nicht so gut – woraufhin dann auch das Kochen von Eiern endgültig verboten wurde.

Besuchen kann man die Geysire zwar den ganzen Tag, wirklich Sinn macht es jedoch nur morgens. Als wir angekommen sind konnte man noch einiges an Aktivität sehen – eine Stunde später merkte man schon sehr deutlich, wie dem Geysir – sprichwörtlich – der Dampf ausging.

Als wir dann um circa 8:30 Uhr den Park verlassen haben, um in der Nähe zu frühstücken, stieg schon kaum noch Dampf auf.




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