Unsere nächste Destination stand an – Foz do Iguazu, oder auch die Iguazu Wasserfälle. Die Wasserfälle sind Teil des UNESCO Natur-Welterbes, sowie auch ein Teil der Sieben Neuen Natur-Weltwunder.

Der Flug startete am kleineren Flughafen von São Paulo, namens Congonhas. Dieser liegt tatsächlich mitten in der Stadt, An- und Abflüge fliegen recht dicht über die Wohn-Hochhäuser hinweg, aus dem Flugzeug heraus hat man schon ein bisschen das Gefühl, dass man den Menschen direkt ins Wohnzimmer schauen kann.

Diesen Flughafen muss man sich so vorstellen: zu viele Flugzeuge, zu viele Passagiere, zu wenig Platz – kombiniert mit einer zu kurzen Start- und Landebahn. Letzteres ist zwar meist kein Problem, da von hier aus nur relativ kurze Flüge durchgeführt werden.

Nach einiger Wartezeit wurde dann auch unser Flug aufgerufen. Hier wiederholte sich dann etwas, was schon in Lissabon auf dem Weg nach São Paulo passiert war: nachdem unsere Boarding-Pässe kontrolliert worden waren und wir im Gate standen, ging nichts mehr weiter. Wir standen nun also im nicht klimatisierten Gate, an einem nicht gerade kalten Tag, und warteten. Informationen gabs keine. Aber immerhin ging es nach ca. 10 Minuten dann doch weiter.

Auf dem Weg zur Startbahn gabs noch einen guten Blick das Terminal entlang. Hier fand sich wirklich jede Fluggesellschaft wieder, die in Brasilien Rang und Namen hat: zahlreiche Flugzeuge von LATAM, GOL und Azul wurden parallel abgefertigt. 

Kurz vor der Landung wurde es dann nochmals interessant: es ist ja immer ein bisschen ein Glücksspiel, ob man auf der richtigen Seite des Flugzeuges sitzt, ob das Flugzeug aus der richtigen Richtung anfliegen wird…

Irgendwann tauchte im Dunst unter uns ein Flusslauf auf, der durch zahlreiche Biegungen seinen Weg durch die bewaldete Landschaft machte. Dann flog auch unsere Maschine ein oder zwei Kurven – und dann tauchte in Sichtweite erst eine vom Boden ausgehende Dunst- oder Nebelwolke auf.

Wenige Moment später war klar: ich hatte perfekte Sicht auf die Wasserfälle – und erfreulicherweise meine Kamera griffbereit. 




Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert