Für unseren letzten Abend hatten wir uns nochmals etwas ausgesucht, was sich nach einem richtig schönen Erlebnis anhörte. Und im weitesten Sinne war es das auch – vielleicht mit ein bisschen Luft nach oben an der einen oder anderen Stelle.

Der Transfer zur Veranstaltung war gut organisiert, wir wurden wieder mit einem Bus abgeholt. Unsere Busfahrerin schien sich zwar nicht so ganz sicher zu sein, wo sie hin musste, im Endeffekt hat es jedoch geklappt. Zumindest mit ein paar weiteren Hinweisen via Funk. Als wir aus dem Bus rausgelassen wurde, wurde uns gesagt, dass wir nur den Weg den Hügel hinauf folgen sollten, dort würden wir dann empfangen werden. Und da oben auf dem Hügel war…

Niemand.

Es war auch nicht wirklich zu erkennen, wie weit wir dem Weg folgen sollten – nach einiger Wartezeit klärte sich das Ganze dann jedoch auf, wir hatten zu früh auf der Strecke gewartet und hätten weitergehen müssen. Ok, vielleicht hätte ja auch jemand von der Veranstaltung mal schauen können, wo die Gäste bleiben… aber… Schwamm drüber 😉

Zuerst gab es eine Art Empfang, es gab Getränke, ein paar kleine Häppchen und den fast schon gewohnt schönen Blick in Richtung Uluru und Kata Tjuta.

Irgendwann meldete sich dann auch jemand vom Veranstalter und erklärte, wie es nun weitergehen würde. Die gesamte Gruppe wurde auf circa 10 oder 12 Tische aufgeteilt, dann wurden die Tische der Reihe nach aufgerufen um sich am Buffet zu bedienen. Das Essen war ganz OK – nicht sensationell, aber sicher auch nicht schlecht.

Die Unterhaltung am Tisch war ganz interessant, wir waren – fast – die einzigen nicht-Australier. Nur ein weiterer Gast, ich schätze er war in seinen 20ern, war von außerhalb Australiens angereist. Sein ebenfalls anwesender Vater – der Vater Engländer, der Sohn hörte sich sehr amerikanisch an – lebt bereits seit Jahrzehnten in Australien. Die weiteren Personen am Tisch: allesamt Australier.

Interessant, vielleicht vor Allem für mich, war dabei eine Sprach-Forensikerin, die auch bei uns saß. Sie versuchte einige Zeit, mein Englisch einzuordnen, war sich jedoch nicht sicher, ob ich aus den USA oder eher England komme – wobei sie gelegentlich auch einen weiteren Akzent herausgehört hat, der zu keinem der beiden Länder passen wollte.

Nachdem das Essen beendet war ging es zur eigentlichen Attraktion – einem Feld mit hunderttausenden Lichtern, die abwechselnd in verschiedenen Farben leuchten. Das Ganze sah schon aus der Distanz klasse aus – auch auf den Wegen durch die Lichter hindurch änderte sich daran nichts.

Ein bisschen schade war nur, dass wir gerade einmal circa 30 Minuten Zeit bekamen, um durch diese „Fields of Light“ hindurch zu gehen, da wäre mehr Zeit wirklich angenehmer gewesen.




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