Ein Ziel hatten wir noch für Dubai vorgesehen – denn eigentlich wollten wir genau wegen dieses Ortes schon einmal vor ein paar Jahren hierher kommen.
Das Gelände der „Expo 2020“.






Warum das 2020 nicht geklappt hat, brauche ich hier sicher nicht nennenswert auszuführen. Auch die Tatsache, dass die Expo nicht wirklich, wie ursprünglich geplant, 2020 eröffnet wurde, sondern vom 1. Oktober 2021 bis zum 31. März 2022 stattgefunden hat, hat dann nicht geholfen. Eigentlich hatten wir unseren Plan so revidiert, dass wir einige Tage vor meinem Geburtstag im Jahr 2022 nach Dubai fliegen wollten, um die letzten Tage der Expo noch zu erwischen. In der Zeit, in der wir das Ganze planen wollten, war die Lage weltweit jedoch noch zu unklar – und wir haben uns dann doch dagegen entschieden.
Nun waren wir also doch noch da, wenngleich drei Jahre später. Von der Expo war nicht mehr so sehr viel zu sehen, wobei das Gelände schon durchaus schön gestaltet ist. Einige Pavillons bestehen auch weiterhin, wirklich geöffnet war jedoch nichts. Gebaut wird hier jedoch an allen Ecken des Geländes, wenig überraschend werden auch hier weitere Wohnungen und Büros errichtet. Zumindest laut den Renderings soll das Ganze mal durchaus schön werden.
Allerdings hat sich die Stadt hier für mich auch von ihrer frustrierenden Seite gezeigt.
Ja, ich habe einen Fotoapparat dabei – und das auch sicher nicht als einziger Tourist. Und, ja, ich bin es gewohnt, dass Sicherheitsleute auf mich zukommen und mich fragen, ob ich die Fotos verkaufe, oder privat nutze. Gewerbliche Fotos hätten natürlich ganz andere Konsequenzen, die wesentlich öfter bzw. schneller die Erfordernis einer Genehmigung mit sich bringen. Und, ja, natürlich bin ich mir darüber im Klaren, dass die Rechtslage in anderen Ländern natürlich nicht die Gleiche ist, wie bei uns zuhause.



Frustrierend wurde es allerdings schon beim ersten Sicherheitsmann. Er fragte mich nach meinem Namen, wofür ich die Fotos machen würde, schien dann damit zufrieden zu sein. Er meinte, dass er nur meinen Namen und meine eMail-Adresse registrieren müsse, dann wäre das alles so in Ordnung. Meinen Namen hat er noch hinbekommen – als ich ihm jedoch meine „iCloud.com“-eMail-Adresse genannt habe, die einen Unterstrich (also den hier: „_“) enthält, hat er trotz mehrfacher Erklärungsversuche nicht verstanden, was ich ihm sagen wollte. Ich hab ihm das Ganze sogar auf meinem Telefon gezeigt – er schaute mich nur ratlos an.
Irgendwann war die Episode dann überstanden – bis dann ca. 5 Minuten später der nächste Sicherheitsmann auf mich zukam. Er wiederum wollte von dem, was mir der Andere erklärt hatte, gar nichts wissen und meinte, dass ich überhaupt nicht fotografieren dürfe, wenn überhaupt dann per Smartphone. Der Nächste – nur wenige Minuten später – erklärte mir dann, dass ich für die Kamera überhaupt schon eine Genehmigung bräuchte und auch per Smartphone nicht fotografieren dürfte. Beim letzten ging es dann wieder zurück zu „Fotos sind erlaubt“, unter der Voraussetzung, dass ich eine Genehmigung dafür hätte. Als ich ihn jedoch fragte, wo ich diese erhalten könnte, wusste er das nicht.
Kurzum… wir sind dann zurück in die Stadt gefahren.






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