Nachdem wir aus dem Hotel auf Madeira ausgeheckt hatten erhielten wir eine Info, dass unser Flug nach Lissabon verspätet sein würde. Gut, dass wir 2½ Stunden Umsteigezeit bis zu unserem Flug nach Sao Paulo hatten.
Dennoch habe ich bei der TAP angerufen und gefragt, ob wir eventuell einen Flug früher nehmen könnten – kurzgefasst: Maschine voll, also Nein.
Außerdem hatten sie die Verspätung bei sich noch nicht im Reservierungssystem, insofern hätten wir eine Umbuchung, so sie denn möglich gewesen wäre, auch selbst zahlen müssen. Aber, wie gesagt, ging ja eh nicht.
Folglich sind wir zum Flughafen gefahren, gelegentlich gibts ja No-Shows, die dann doch nochmals Plätze freiwerden lassen. Ansonsten dachten wir uns, dass wir unser Gepäck ja auch einfach früh abgeben könnten und dann mehr Zeit in der Lounge hätten.
Das sah die TAP unglücklicherweise anders…
Als wir am Check-In an der Reihe waren und nochmals nach dem früheren Flug gefragt haben, kam auch wieder die Info, dass der Flug ausgebucht sei. Und aufgeben könnten wir unser Gepäck jetzt nicht, der Check-In sei nur für den früheren Flug offen, den wir ja nicht nehmen könnten. Wir müssten uns noch zwei Stunden gedulden.
Großartig…
Also im Laden am Flughafen noch zwei Flaschen Wasser gekauft, ein paar Kekse und Nüsse, und uns mit Lesen die Zeit vertrieben. Irgendwann war dann aber auch der Check-In für unseren Flug offen, also konnten wir unser Gepäck endlich loswerden.
Durch die Sicherheitskontrolle ging es recht fix, die Lounge haben wir auch recht schnell gefunden. Leider ist sie recht klein und hat ein ziemlich eingeschränktes Angebot an Getränken und Snacks. Aber irgendwie war das auch egal, immerhin war es lange Zeit recht ruhig.
Nach und nach stellte sich jedoch heraus, dass es nicht bei einer Stunde bleiben würde. Zunächst wurden daraus ca. 90 Minuten, zum Schluss waren es gut 2 Stunden. Es wurde also knapp.
Kurz vor unserem Abflug aus Funchal dann jedoch die – diese Mal extrem willkommene – Info, dass unser Abflug aus Lissabon ca. 15 Minuten verspätet sein würde. Dadurch wurde das Zeitfenster zwar nicht gerade sehr großzügig, aber es wuchs wieder auf ca. 50 Minuten an.
Kurz gesagt: es hat geklappt.
Denn aus der Verspätung von 15 Minuten (die für uns tatsächlich schon ausreichend war, um den Flug zu erreichen) wurden zum Schluss mehr als 60 Minuten.
Und so saßen wir in den recht komfortablen Plätzen in der Business Class und warteten darauf, dass unser Flug startet. Um circa 0:40 Uhr war es dann so weit und es ging los.

Und ungefähr 9 Stunden später überflogen wir – nach einem mal wieder spektakulären Sonnenaufgang – die Vororte von São Paulo.










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