Eine Runde durch die Stadt

Nachdem wir uns am Vormittag etwas durch die Stadt treiben lassen haben, wollten wir am Nachmittag mal wieder etwas neues entdecken.

Vom Hotel aus sind wir zuerst zum Queen Victoria Building gegangen, welches wir bislang nur von außen gesehen hatten. Das Innere des Gebäudes ist dann doch noch beeindruckender, als man von außen erahnen konnte. Natürlich ist das Gebäude seit seiner Eröffnung mehrfach renoviert worden – die Renovierungen haben jedoch viel des Charakters erhalten. Neben einiger der üblichen global bekannten Luxusmarken findet man hier auch einige lokale Anbieter, sowie ein paar Restaurants.

Weiter ging es für uns entlang der George Street, der Einkaufsstraße von Sydney, sowie in Sichtweite am Sydney Tower Eye vorbei.

Unser nächster Anlaufpunkt war der Darling Harbour – benannt nach einem früheren Gouverneur von New South Wales, dem Bundesstaat, dessen Hauptstadt Sydney ist. Früher war dies der Handelshafen von Sydney, wurde jedoch auch in der Wirtschaftskrise der 1930er Jahre auch bekannt als „The Hungry Mile“, zusammen mit dem Stadtteil Barangaroo, welcher heutzutage eines der Ausgehviertel Sydneys ist.

Von der Brücke über das Becken des Hafens hat man auch wieder einen guten Blick auf die Hochhäuser der Stadt, sowie dem Australian National Maritime Museum auf der einen Seite und Barangaroo auf der anderen Seite.

Etwas weiter entlang der westlichen Seite des Darling Harbours kommt man zur Pyrmont Bay – und wer jetzt meint, dass der Name Pyrmont irgendwie bekannt klingt… ja, ist so.

Der eigentliche Name des Bereichs war Pirrama in Dharug, der Sprache der hiesigen Ureinwohner.

Hier fand man seinerzeit unter Anderem eine Wasserquelle, bei der Wasser aus einem Stein hervorquoll. Und das hat jemanden scheinbar so sehr an einen anderen Ort erinnert, dass er den Beschluss fasste, die Gegend nach einem ähnlich klingenden Ort zu benennen.

Bad Pyrmont – nahe Hannover.

Auf dem Weg zurück in die Stadt sind wir noch am 1902 erbauten „Shelbourne Hotel“ vorbei gekommen. Genau wie man es bei diesem Namen erwarten würde, befinden sich hier ein Restaurant und eine Bar… jedoch kein Hotel 😉

Vom dort aus sind wir nochmals nach Norden, nach Barangaroo, gegangen – auch, weil wir in ein paar Tagen hier einen Tisch zum Silvester-Essen reserviert haben und schon einmal wissen wollten, wo wir hingehen müssen. Auf dem Weg sind wir noch am Crown Tower vorbei gekommen, wo wohl bald ein Aussichtsdeck eröffnet werden soll – dürfte einen guten Blick von da oben geben.

Abschließend haben wir uns am Barangaroo Point noch zum Sonnenuntergang hingesetzt.




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