Nun ist mal wieder dieser Zeitpunkt gekommen, wo wir uns von einer weiteren Stadt entlang der Reise verabschieden müssen – unser letzter Tag in Melbourne ist da. Also war die Zeit für einen letzten Spaziergang gekommen.
Von unserem Hotel an der Flinders Lane sind wir zunächst über die Collins Street gegangen, um dort die schöne Architektur einiger älterer Gebäude zu bewundern. Hier finden sich auch zahlreiche ältere Einkaufspassagen, viele davon im viktorianischen Stil erbaut und zwischenzeitlich sehr schön renoviert, wie zum Beispiel die Passage namens Block Court.






Weiter ging es dann für uns auf die Bourke Street, eine der Haupt-Einkaufsstraßen von Melbourne. Und auch hier finden sich – wie schon an der Collins Street – schöne alte Arkaden wie z.B. die Royal Arcade. Man darf sich auch nicht vom teilweise unauffälligen Äußeren täuschen lassen, von der Straße sehen die Gebäude oft aus wie ganz normale Gebäude.



Nach einer kleinen Erholungs- und Essenspause sind wir nach Sonnenuntergang noch ein bisschen weiter durch die Stadt gelaufen, dieses Mal dann bis zur Bibliothek. Vor dem Gebäude ist ein recht interessant wirkendes Kunstwerk auf dem Gehweg – welches so aussieht, als wenn ein Bibliotheksgebäude größtenteils im Boden versunken wäre.



Danach haben wir noch einen kleinen Abstecher nach Chinatown gemacht, welches man durch einen Torbogen betritt und sich danach auf einer mit Lampions geschmückten Straße befindet. Wahrscheinlich gehörte die Bemalung der Straße auch zur Dekoration – allerdings konnten wir diese nicht so wirklich entziffern bzw. interpretieren.



Da es dann doch langsam spät geworden war und wir morgen auch wieder zum Flughafen müssen, sind wir wieder über die Bourke Street in Richtung Hotel gegangen, vorbei am „Public Purse“ genannten Kunstwerk. Der Name des Kunswerks ist übrigens ein bisschen zweideutig. Einerseits ist das gezeigte Portemonnaie das, was man auf Englisch als „Purse“ bezeichnet – andererseits ist der Begriff „Public Purse“ im Englischen der Begriff für die Gelder, die ein Staat durch Steuern und Gebühren von seinen Bürgern einnimmt.
Danach ging es noch an ein paar weiteren Bürogebäuden und Hotels vorbei – manch eines mit einer schönen Wandbemalung… und damit war dann auch dieser Tag für uns zu Ende.




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