Am Vortag sind wir am frühen Nachmittag zunächst per Zug von Machu Picchu zurück nach Ollantaytambo gefahren, dort dann wieder in einen Bus umgestiegen. Denn: ein Teil unseres Gepäcks stand noch im Hotel in Urubamba.
Lustige Tatsache am Rande: der Zug, in dem wir saßen, fuhr weiter in Richtung Cusco – allerdings nicht in die Stadt hinein, da die Schienen dorthin nicht mehr befahrbar sind, sondern nach Poroy, gerade außerhalb von Cusco. Die Fahrt dorthin würde jedoch von Ollantaytambo circa 4 Stunden dauern – im Bus etwa 2 Stunden.
Die Lektion: Züge in Peru fahren langsam.
Abends waren wir dann in Cusco, haben in unserem Hotel einchecken können, und sind recht bald eingeschlafen, es war schließlich ein langer Tag gewesen.
An diesem Morgen stand ein Rundgang durch Cusco an, eine Orientierungsrunde.
Vom Hotel aus ging es zunächst vorbei an der Iglesia y Convento de Santo Domingo de Guzmán, dann durch die engen – Inka-typischen – Gassen weiter bis zum Plaza Mayor de Cusco. Weiter ging es vorbei an der Basilica Menor de la Merced zum Plaza San Francisco, wo uns eine Truppe traditioneller Tänzerinnen und Tänzer begegnet ist, auf dem Weg zu einem Auftritt.








Weiter ging es für uns durch den Arco de Santa Clara bis hin zum Mercado Central de San Pedro.
Auf dem Weg fiel uns noch die sehr kreative Bezeichnung für einige Buslinien auf: wer würde nicht gerne mit der Linie „Expresso Zorro“ oder „Batman“ fahren – klingt doch allemal besser, als mit dem „29er“ oder „64er“ nach Hause zu fahren, oder irgendwo von der S3 in die U8 umsteigen zu müssen, oder? 😁


Dem San Pedro Markt könnte man alleine wahrscheinlich schon einen ganzen Beitrag (wahrscheinlich ein ganzes Buch) widmen – es wirkte ein bisschen so als wenn es nichts gäbe, was es hier nicht gibt. Normales, kurioses, wohlriechendes, ziemlich heftig stinkendes (und wir waren nicht einmal direkt im Fleisch- und Fischbereich des Marktes… und, wie so oft, sehr viel unnötiges.








Mit anderen Worten: sehr sehenswert 😊
Vom Markt aus ging es zunächst zurück zum Plaza Mayor.


Von dort aus sollte der Rundgang noch durch ein paar Randbereiche der Innenstadt gehen, wobei Sabrina und ich uns dazu entschlossen haben, das Inka-Museum zu besuchen.
Insofern haben wir uns an dieser Stelle dann von der Gruppe für die nächsten Stunden verabschiedet.
PS: Und, wie ihr in den Fotos sicher gesehen habt – auch hier lebt der klassische VW Käfer weiter. Optisch jedoch hier dann auch schon gelegentlich ein kleines Bisschen mitgenommen…

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