Der erste Tag unserer Rundreise – dazu in den folgenden Beiträgen dann mehr – fing an.
Und zwar mit einem Spaziergang durch Miraflores. Das Treffen mit der Reisegruppe war erst für den frühen Abend geplant, insofern hatten wir den Großteil des Tages weiterhin zur freien Verfügung.
Also haben wir nochmals eine Runde an der Pazifikküste entlang gedreht, das Wetter war auch wieder sehr kooperativ.
Los ging es mit dem Leuchtturm, Farol de la Marina, dann ging es vorbei am Parque del Amor, bis zum Larcomar Einkaufszentrum, wo uns ein „alter Bekannter“ begegnet ist.



Paddington Bear.
Was mir entweder vollständig entfallen war – oder nie zuvor bewusst war – ist, dass er aus Peru stammt. Und dann per Boot als blinder Passagier nach London gelangt ist.
Was ich auch nicht wusste: die Moral hinter der Story des Bärs ist das Plädoyer für ein humanes und offenes Umgehen mit Flüchtlingen. Schließlich war auch Paddington ein Flüchtling, die Bösewichte in den Geschichten sind die, die versuchen, ihn zu fangen und zu deportieren.
Auf unserer weiteren Route sind wir noch bei der Ärztekammer vorbei gegangen – dort werden die Namen und die Fotos von 551 Ärzten gezeigt, die während der Corona-Pandemie gestorben sind:

Nach diesem etwas unerwarteten Treffen mit dem Bären, und dem Blick auf die traurige Bilanz der Pandemie hier im Land, haben wir, auf gut Glück, versucht im La Rose Nautica einen Tisch zu bekommen, wobei mir vorher schon gesagt wurde, dass sie ausgebucht sind.
Ausgebucht war es auch weiterhin, allerdings erfuhren wir nun, dass auf dem Pier mehrere Restaurants sind, und im italienischen Restaurant waren Tische frei. Das beste dabei: wir saßen auf dem Pier, an der frischen Luft.
Der Service war hervorragend, unser Kellner sehr aufmerksam, das Essen war einfach klasse.


Hat sich gelohnt, nochmals vorbei zu gehen 😊

Schreibe einen Kommentar