Der Weg von Blenheim zu unserer nächsten Station – Kaikoura – war schon ziemlich abwechslungsreich.
Zunächst ging es durch die südlich von Blenheim gelegenen Weinberge der Marlborough Region, vorbei an den Ausläufern des Awatere River Valley, in dessen Tal ebenfalls einige Weingüter zu finden sind.



Dort befindet sich die eine historische Brücke, die ursprünglich mal gleichzeitig für Autos und die Eisenbahn genutzt wurde, die Autos fuhren auf der unteren Etage, die Züge oben. Heute fahren nur noch die Züge über die Brücke, die untere Hälfte ist jetzt für Fußgänger und Radfahrer vorgesehen, sie ist Teil der „The Whale Trail“-Route an der Küste entlang.









So langsam verließen wir die Weinregion und sind immer weiter an die Küste herangefahren. Hier gibt es einige kilometerlange Sandstrände, jedoch auch sehr felsige Abschnitte. Selbst die Bereiche, an denen sich Strände befinden sind auch nicht zwingend zum dort hinlegen geeignet. Dabei ist die Notwendigkeit, die Bahnlinie zu überqueren auch nicht das größte Problem, hier fahren nicht viele Züge, und die, die fahren, fahren langsam. Allerdings sind die Strände auch eher Kiesel- als Sandstrände, ebenfalls sind sie naturbelassen – da liegt dann auch mal eine Robbe am Strand herum. Und selbst, wenn sie aus der Distanz „niedlich“ aussehen können – es sind wilde Tiere, zu denen man in jedem Fall respektvolle Distanz halten soll.



Das ändert natürlich nichts an der Tatsache, dass die Küste einfach traumhaft schön ist.

Nach etwa 2 Stunden Fahrt war es Zeit für eine Pause – Kaffee, heiße Schokolade, ein leckeres Stück Brot mit Tomate, Feta und Rucola – und auch hier nochmals ein kleiner Abstecher an den Strand – bevor es wieder weiter in Richtung Kaikoura gehen sollte.



In Richtung Inland schauend wurden die Berge so langsam aber sicher auch deutlich größer, die Ausläufer der schon sehr alpin geprägten Südinsel zeigten sich.



An der Küste entlang finden sich immer wieder Parkplätze, an denen auf die Maori-Kultur, ihre Sagen und ihre Menschen, hingewiesen wird. Hier finden sich zahlreiche Skulpturen, sowie auch Geschichten.












Nach weiteren zwei Stunden Fahrt – nicht mehr weit von unserem Tagesziel entfernt – kamen wir dann nochmals zu einem Highlight: am Rastplatz Ōhau fiel uns erst auf, dass hier ungewöhnlich viele Personen an der Reling in Richtung Wasser schauten. Der Grund wurde dann sehr schnell sichtbar: Robben, Seelöwen. Und zwar von Erwachsenen bis hin zu scheinbar fast Neugeborenen. Dutzende.









Dem Treiben im und am Wasser zuzusehen war als solches schon spaßig – die ganz kleinen waren dabei teils noch richtig tollpatschig.

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