Domain, Parnell, Hobson Bay & der Hafen

Unsere nächste Erkundungstour hat uns in den südöstlichen Teil Aucklands geführt. Zunächst wollten wir eigentlich eine Bahn dorthin nehmen, durch die aktuellen Baumaßnahmen in der Stadt war das jedoch nicht möglich – wir hätten erst einen Bus zu einer Bahnstation nehmen müssen. Also haben wir einfach gleich den Bus genommen.

Es gibt in Auckland eine Busroute, die im Kreis durch die Stadt fährt, für Touristen durchaus gut geeignet, um auch mal in die Vororte hinaus zu kommen. Allerdings war es für uns zunächst recht schwierig, überhaupt eine Haltestelle der Linie zu finden – schlussendlich ist es uns dann doch gelungen.

Unser erster Stopp war der Vorort Grafton, wo sich die Auckland Domain befindet, Aucklands ältester öffentlicher Park. Darin befindet sich das Auckland War Memorial Museum – ein imposanter Bau auf der Spitze eines Hügels.

Danach sind wir – größtenteils bergab – durch Parnell bis zur Hobson Bay gegangen, einem Becken, welches bei Ebbe mehr oder weniger trocken liegt. Am Ufer entlang befindet sich zwar ein Weg, aber der ist wohl seit einigen Jahren nicht wirklich mehr dazu gedacht, dass man dort auch entlang geht: nachdem wir über mehrere Baumstämme und durch einige wildwachsende Pflanzen hindurch gestapft waren, haben wir uns dann doch dazu entschlossen, wieder zurück zu gehen und einen etwas offizielleren Weg zu finden.

Am Point Resolution Park sind wir dann, direkt neben den Parnell Baths, wieder am Hafenbecken angekommen – und am Hafen entlang in Richtung Stadt zurück gegangen.

Auf dem Rückweg sind wir dann noch an einem Denkmal vorbeigekommen – einem Denkmal, welches an die Sprengung und damit Versenkung des Greenpeace Schiffes „Rainbow Warrior“ durch den französischen Geheimdienst erinnert, ein Attentat, bei dem 1985 ein Fotograf – Fernando Pereira – ums Leben kam.




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