Die Lichter der Stadt

Nach einem gemütlichen und leckeren Abendessen haben wir uns wieder am Circular Quay positioniert. Wir waren uns recht sicher, dass die verschiedenen Sehenswürdigkeiten der Stadt bei künstlicher Beleuchtung in der Nacht einen besonderen Anblick bieten würden.

Wir lagen richtig.

Während die Lichter an den Hochhäusern der Innenstadt noch recht vorhersehbar – jedoch auch nicht weniger schön anzusehen – waren, war die schiere Menge an Menschen, die sich abends hier tummelten schon beeindruckend. Wenn man bedenkt, wie leer Städte in Deutschland teilweise abends wirken – Restaurants und Bars waren auch entsprechend gefüllt. Die Ganze Zeit wirkte es jedoch auch nie nach Gedränge, die Stimmung war ausgelassen und insgesamt fröhlich.

Dann gingen die Lichter an der Harbour Bridge an. Wir wissen jetzt zwar auch nicht wirklich, ob das speziell für die Silvesterfeierlichkeiten vorbereitet wurde und den Großteil des Jahres keine Lichtprojektionen stattfinden – aber irgendwie war uns das auch egal. Es sah klasse aus 😊

Auf der gegenüberliegenden Seite konnte man dabei unter der Brücke auch die Lichter vom Luna Park sehen, einem kleinen Vergnügungspark, der einerseits schon historisch ist, auch sehr beliebt bei den Besuchern… aber nicht wirklich beliebt bei den Anwohnern. Kann ich irgendwie auch nachvollziehen – andererseits existiert der Park seit 1935. Es dürfte wohl wenige Anwohner geben, die nicht mit dem Bewusstsein dort in die Nähe gezogen sind, dass sich dort ein lauter Vergnügungspark befindet.

Die ganze Zeit, die wir auf die Brücke geschaut haben, befand sich die eigentliche Hauptattraktion hinter uns: die Oper.

Das Gebäude ist tagsüber schon wirklich schön anzusehen… und dann sieht man es bei Nacht…

Die Beleuchtung hebt die Elemente der Architektur perfekt vom Nachthimmel ab, kaschiert dabei auch die eine oder andere nicht so ganz schöne Ecke, wo es nicht schaden würde, wenn mal wieder jemand mit einem Hochdruckreiniger vorbeikommen würde 😉

Im Laufe des Abends finden auch mehrfach Licht-Shows statt, bei denen Geschichten der Ureinwohner Australiens erzählt – und passend dazu Bilder auf das Dach der Oper projiziert werden.

Irgendwann haben wir jedoch gemerkt, dass es schon etwas später geworden war – und irgendwie waren unsere inneren Uhren ja auch noch auf dem Weg von Hawaii nach Australien. Statt auf die öffentlichen Verkehrsmittel zurückzugreifen haben wir uns dazu entschlossen, zu Fuß zu gehen.

Am Martin Place sind wir am „offiziellen“ Weihnachtsbaum der Stadt vorbei gekommen, welcher in wechselnden Farben beleuchtet wird. Direkt daneben befindet sich das Fullerton Hotel, welches im Eingangsbereich einen schönen Blick durch – nachts natürlich beleuchtete – Arkaden bietet.

Danach sind wir die George Street zurück in Richtung Hotel gegangen – vorbei am prunkvollen Queen Victoria Building mit seinen Buntglasfenstern im Eingangsbereich.

Zum Schluß ging es noch an der Sydney Town Hall vorbei gegangen – und waren kurze Zeit später im Hotel.




Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert