Über diesen Moai lässt sich viel sagen – und eine dieser Sachen ist, dass er, aus unbekannten Gründen, zwei Paar Hände bekommen hat.
Unter den Fotos findet ihr auch eine Vergrößerung, auf der die zwei Paare besser zu erkennen sind.
Es gibt einige Theorien hierzu – bis hin dazu, dass es eventuell tatsächlich auftretende Fehlbildungen an Menschen zeigt. Eine andere Theorie ist, dass der Moai so viel Abnutzung nach seinem Transport aus Rano Raraku aufwies, dass ein neues Paar Hände besser zu den Proportionen des Moai passen sollten.
Schlussendlich weiß man es jedoch nicht.
Etwas anderes weiß man jedoch genau: auch bei diesem Moai und der Plattform auf dem er steht, haben die Rapa Nui mal wieder ihr astronomisches Können bewiesen.
Der Moai ist exakt auf die Stelle ausgerichtet, an der am Tag der südlichen Wintersonnenwende (21. Juni) die Sonne aufgeht. Auch im Wassersammelbecken neben dem Moai findet sich dieses Können: einige Löcher bzw. Perforationen im Becken spiegeln exakt die Sternkonstellationen zu den Tagen wider, an denen die Rapa Nui ihre Vorhersagen über die kommende Erntesaison machten.
Mit wahrscheinlich sehr einfachen Mitteln wurde hier ausgesprochen genau gearbeitet.






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