Es war so weit – unser letzter Tag auf den Hawaiianischen Inseln war gekommen. Und damit auch unser letzter Tag in den USA.
Diesen Tag wollten wir daher nutzen, um uns einen Teil von Oahu anzusehen, den wir bislang noch nicht gesehen hatten – die südöstliche Ecke der Insel.
Unser erstes Ziel war dabei der Diamond Head. Und irgendwie musste es ja genau so kommen… wir hatten den Plan mal wieder gemacht, ohne die Realität mit einzukalkulieren. Am 25. Dezember ist in den USA Weihnachten – und an diesem Tag ist der Diamond Head geschlossen. Insofern blieb es hier beim Blick auf East Honolulu von der etwas erhöhten Position der Zufahrt zum Diamond Head.

Unser nächster Stopp war dann ein Aussichtspunkt mit Blick auf den Koko Crater – und die Treppe, die dort hinauf führt. Das Ganze war uns dann doch eine Spur zu heftig, um da rauf zu laufen muss man wahrscheinlich gut einen halben Tag einplanen – und wir wollten ja noch ein bisschen was von der Insel sehen. Bei einem längeren Aufenthalt könnte das jedoch interessant sein.


Am Halina Blowhole Lookout haben wir dann – nachdem wir irgendwie einen Parkplatz gefunden haben – nochmals angehalten, wobei wir von dem Blowhole nicht wirklich was gesehen haben. Dafür gibt es daneben jedoch auch eine schöne Bucht mit einem kleinen Strand.

Da wir uns doch noch ein bisschen bewegen wollten – der Koko Crater jedoch ganz einfach zu viel war – haben wir am Makapu’u Point gehalten. Hier gibt es einen Wanderweg, der um einen Berg herum bis zu einem Aussichtspunkt führt. Hier befindet sich auch ein Leuchtturm, der jedoch inzwischen nicht mehr in Betrieb ist.
An dieser Stelle befindet sich auch eine Gedenkplakette für die Besatzung eines Flugzeuges, welches am 5. April 1942 hier verunglückte. Das Datum sollte uns im weiteren Verlauf des Tages nochmals begegnen.






Vom Aussichtspunkt aus kann man die Nachbarinsel – Moloka’i – sehen. Zumindest bei entsprechend klarer Sicht. Heute insofern nicht 😉
Weiter ging es dann nach Kailua – wo wir uns dann erst einmal ein Mittagessen gegönnt haben. Der Ort als solches wirkte jedoch am heutigen 25. Dezember auch einigermaßen „geschlossen“.
Nach dem Essen sind wir dann über eine der bekanntesten Straßen Oahus gefahren, auf dem Pali Highway, die über die Berge von Kailua nach Honolulu führt. Oder umgekehrt, natürlich 😊
Und dort, am Nu’uanu Pali Lookout, begegnete uns der 5. April 1942 erneut. Denn auch hier ist an diesem Tag ein Flugzeug verunglückt.

Beides waren Flugzeuge, die die Gewässer um Hawaii herum patrouilliert haben, um nach feindlichen Schiffen (oder Flugzeugen) Ausschau zu halten – zu dem Zeitpunkt war der 2. Weltkrieg immerhin im vollen Gange, der Angriff auf Pearl Harbor war gerade vier Monate zuvor passiert.
Die Landschaft um diesen Aussichtspunkt herum ist typisch für Oahu bzw. für die Hawaiianischen Inseln, steil aufsteigende Berge, Felsformationen die ein bisschen wie Karstgebirge wirken. Heute hingen die Gipfel jedoch meist in den Wolken, wobei das rein optisch schon auch schön anzusehen war 😊






Auf dem Weg hinab nach Honolulu haben wir noch an einem Parkplatz gehalten, an dem man einen schönen Blick auf die Sanju Pagode hat, welche in den Kyoto Gardens gelegen ist. Neben der Pagode, die als eine der schönsten Beispiele japanischer Architektur auf den Hawaiianischen Inseln bezeichnet wird, befindet sich ein Friedhof, auf dem auch zahlreiche Persönlichkeiten beerdigt sind, die für Honolulu oder Oahu prägend waren.

Bevor wir dann wieder ins Hotel gefahren sind haben wir noch eine Runde zum National Memorial Cemetery of the Pacific – auch bekannt als Punchbowl – gemacht. Da wir an unserem ersten Tag hier keine Möglichkeit hatten, hier ein Foto der Anlage zu machen, wollte ich das jetzt noch nachholen. Unglücklicherweise waren wir jedoch wenige Minuten vor der Schließung da, insofern musste ein Foto genügen.


Vom Hügel knapp außerhalb des Friedhofs hat man noch einen schönen Blick auf Honolulu und Waikiki, den ich dann auch noch schnell festgehalten habe.


Dann ging es für uns zurück zum Hotel – der letzte Hawaiianische Sonnenuntergang stand an, wir mussten mal wieder unsere Koffer packen.



Morgen früh gehts weiter auf der Reise, gleich zwei wichtige Linien auf dem Globus werden wir überschreiten. Eine davon zum dritten Mal… 😉

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