Maui hat bekanntlich vor nicht allzu langer Zeit – im August 2023 – katastrophale Brände erleben müssen, wobei sehr viel zerstört wurde, unter anderem ein Großteil der Stadt Lahaina. Insofern waren wir uns nicht so ganz sicher, was wir zu erwarten hätten – ob man noch etwas von den Bränden sehen würde, ob bzw. welche Art Einschränkungen es geben würde.
Die Frage, ob wir Maui überhaupt besuchen sollten, haben wir uns wiederum nicht gestellt. Die Insel lebt vom Tourismus – sie hatte, wie die anderen Inseln, auch schon massiv unter COVID19 gelitten. Was für uns jedoch klar war, dass wir hier nicht dem leider recht umfangreichen Katastrophentourismus folgend nach Lahaina fahren wollten.
Insofern war es vielleicht gar nicht so überraschend, dass bereits am Flughafen Durchsagen liefen, die ganz klar darauf hingewiesen haben, dass auf bestimmten Highways aktuell ein absolutes Halteverbot gelten würde, und dass Verstöße dagegen mit erhöhten Bußen belegt würden.
Was uns vorher wiederum nicht klar war ist, dass der Ort, in dem unser Hotel liegt, auch von Bränden betroffen war.
Im Anflug waren auf der Insel zumindest keine Brandspuren sichtbar, auch auf der Fahrt zum Hotel nicht. Was allerdings sichtbar war, waren diverse Graffitis und Transparente, in denen auf Missstände bei den Entschädigungen sowie dem Wiederaufbau hingewiesen wurde.
Kihei – der Ort in dem unser Hotel liegt – wirkt wie viele Städte in den USA wie eine Aneinanderreihung von Neubaugebieten, mit ein paar richtig klapperigen Altbauten zwischendrin.
Das Maui Coast Hotel, unserer Unterkunft für die Nacht, liegt nur von einer Straße vom Strand getrennt, und genau da haben wir uns hinbegeben, nachdem wir eingecheckt hatten.
Denn: der Sonnenuntergang kündigte sich an 😉


Nachdem wir ein bisschen am Strand entlang gegangen waren, haben wir einen schönen Platz gefunden, an dem wir uns hinsetzen konnten.
Und während wir der Sonne dabei zugesehen haben, wie sie sich immer weiter dem Horizont genähert hat, fiel zunächst Sabrina etwas am Horizont auf.
Wir haben dann beide eine Weile den Ozean abgesucht, ich dann auch bereits mit dem Fotoapparat in der Hand, und siehe da, das, was Sabrina gesehen hatte, hat sich wieder gezeigt.
Es waren Wale, die in der Distanz in hohem Bogen aus dem Wasser sprangen um dann mit einem großen „Bauchklatscher“ wieder im Wasser zu landen.


Während wir dann noch den Walen zugesehen haben, hat die Sonne ihren Weg in Richtung Westen weiter fortgesetzt.


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