Natürlich durfte während unseres Aufenthalts in Sydney auch ein Besuch an einem der bekannten Strände nicht fehlen – es wurde der Bondi Beach.
Auch wenn ich – das habe ich schon in ein oder zwei Artikeln erwähnt – bekanntlich kein wirklicher Strand-Freund bin (Sand zwischen den Zehen ist so wirklich nicht mein liebstes Gefühl), so muss ich schon zugeben, dass dieser Strand schön ist.
Wenn auch, für meinen Geschmack, etwas überlaufen. Allerdings würden die Stammgäste hier wahrscheinlich eher sagen, dass es gar nicht mal so voll war – zumindest meine ich, genau diese Aussage von anderen Menschen im Umfeld gehört zu haben.
Aber einmal ein paar Schritte zurück…
Eigentlich wollten wir woanders hin – nämlich in den Taronga Zoo. Also sind wir vom Hotel aus erst einmal zum Circular Quay gefahren, dort wo die Fähren in Richtung Taronga starten. Allerdings hatten wir die Rechnung mal wieder ohne Berücksichtigung der gerade laufenden Schulferien (hier ist gerade Hochsommer 😉) gemacht. Abgesehen davon sind natürlich auch immer viele Touristen in Sydney unterwegs – und ich denke, die eine oder der andere Einheimische wird wohl auch den Tag einfach freigenommen haben.
Kurzum: die Schlange für die Fähre war, gefühlt, mindestens einen halben Kilometer lang. Als eine Fähre ablegte und die Menschen gerade einmal 10-20 Meter vorwärts gehen konnten wurde uns klar, dass wir bestenfalls irgendwann am Nachmittag auf eine Fähre kommen würden, und es war gerade circa 10:30 Uhr. Dazu kam, dass man in der Schlange in der prallen Sonne stehen würde – Schatten gab es keinen.
Nach kurzer Unterhaltung haben wir uns dann für eine Fahrt in Richtung Bondi Beach entschieden. Vom Circular Quay aus gibt es einen durchgehenden Bus, den wir auch recht schnell gefunden haben. Die Fahrtdauer zieht sich zwar schon ganz schön hin – planmäßig 36 Minuten, und es wurden eher mehr – aber immerhin mussten wir nicht umsteigen.
Für die letzten circa 1,5 Kilometer hat der Bus dann alleine schon etwa 15 Minuten gebraucht – der Verkehr stand fast still: es schien, als ob der Teil der Stadt, der nicht auf dem Weg zum Zoo war sich auf dem Weg zum Bondi Beach befand 😉
An der Endstation des Busses angekommen sind wir dann erst einmal ein Stück weit die Promenade entlang gegangen. Zumindest bis zum nächsten Übergang zum Strand auf der anderen Seite der Hauptstraße.
Von dort aus hatte man einen guten Überblick über die volle Breite des Strandes.




Wir haben uns dann entschlossen, noch ein Stück weit am Stand entlang zu gehen, in der Hoffnung, noch einen weiteren guten Aussichtspunkt zu finden. Nachdem wir ein bisschen durch die angrenzenden Straßen gelaufen waren, haben wir dann auch noch diesen Punkt gefunden.

So langsam fiel uns nun auf, dass wir hungrig waren; also sind wir zurück zur eigentlichen Promenade gegangen – also ungefähr dort, wo wir am Anfang mit dem Bus angekommen waren – und haben uns ein Restaurant gesucht.

Eine Weile später haben wir dann den Rückweg, mit einem Zwischenstopp im Einkaufszentrum Bondi Junction begonnen. Dort haben wir noch ein paar Kleinigkeiten eingekauft – und ich habe mir, in einem Barber Shop die Haare schneiden lassen… nach über zwei Monaten auf Reisen und fast drei Monaten seit meinem letzten Friseurtermin war es dann doch langsam mal Zeit gewesen 😊

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