Unser erstes Ziel auf der Südinsel ist die Stadt Blenheim – im Herzen der wohl bekanntesten Weinregion Neuseelands: Marlborough. Gerade die Sauvignon Blancs aus dieser Region haben fast durchgehend ein solch charakteristisches Aroma, dass man es bereits am Duft (ja, ich weiß… Bouquet, Bukett, Nase, Blume, wie auch immer) erkennt. Und der Geschmack ist auch nicht zu verachten 😉
So ganz zufällig führte uns also nun unsere Reise hierher 😊
Übrigens – kleiner „Fun Fact“ über die Südinsel Neuseelands: ihre Fläche ist etwas mehr als ein Drittel der Fläche Deutschlands – allerdings leben hier gerade einmal ca. 1,24 Millionen Menschen. Grob gesagt: dünn besiedelt. Mit ihren ca. 30.000 Einwohnern ist Blenheim dabei die sechstgrößte Stadt.
In der Stadt finden sich einige Skulpturen, Wandbilder sowie ein schön ausgebauter Weg entlang des Taylor Rivers. Und auch hier finden sich wieder sehr schöne, restaurierte Gebäude, wie auch unser Hotel, das Hotel d’Urville.





An unserem ersten vollen Tag sind wir dann auch direkt losgezogen, um die Eine oder Andere Weinprobe zu genießen. Dabei sind wir dann auch praktisch gleich im ersten Weingut hängengeblieben – danach mussten wir in einem nahegelegenen Restaurant erst einmal was essen.






Für den nächsten Tag hatten wir uns dann eine Rundfahrt gebucht, die uns zu einigen der kleineren Weingüter der Region geführt hat. Eigentlich die sinnvollste Variante – denn nach einer Weinprobe sollte man eher nicht ins eigene Auto einsteigen und weiterfahren.
Auf der Tour haben wir einige kleine, teils weniger bekannte, Weingüter kennengelernt. Eines davon war Gibson Bridge, welches aus der Menge der Weingüter der Region insofern heraussticht, dass es eben keinen Sauvignon Blanc anbietet, sondern Pinot Gris, Gewürztraminer, und ein paar Rotweine. Ebenfalls dabei war das No.1 Family Estate, welche sich auf die „Méthode Traditionelle“ – sprich: Sekt, Schaumwein, Crémant – spezialisiert hat, sowie Hunter’s Wines, welche ein gutes Sortiment, natürlich auch Sauvignon Blanc, im Angebot haben.
Zurück in Blenheim haben wir dann noch einen Spaziergang am Nachmittag gemacht, der uns an einigen Wandbildern vorbeigeführt hat, bevor der Tag dann zu Ende ging.





Am nächsten Morgen haben wir als Erstes einen weiteren Spaziergang gemacht, der uns am Seymour Square und dem dortigen Kriegsdenkmal-Uhrenturm vorbeiführte.




Vor unserem Abschied aus der Region wollten wir jedoch auf jeden Fall mindestens eines der Weingüter, deren Weine wir schon zuhause probiert hatten, auch mal besuchen. Das stellte sich als etwas schwieriger heraus als erwartet, denn nicht jedes Weingut betreibt eine Probierstube… und von denen, die das tun, haben ein oder zwei nach Corona noch nicht wieder ihren Probier-Betrieb aufgenommen. Und eines war ganz einfach kürzlich verkauft worden – und war dabei, umzubauen.
Schließlich hat es dann jedoch trotzdem geklappt – und somit konnten wir im Cloudy Bay Restaurant dann neben einem leckeren Mittagessen auch ein bisschen vom hiesigen Wein genießen.













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