Auf dem Weg nach Christchurch

Die letzte große Fahrt – nicht nur für Neuseeland, sondern für unsere gesamte Weltreise.

Kaikoura bis Christchurch. Circa 200 Kilometer.

Auf einem großen Teil der Strecke verläuft der Highway parallel zur Eisenbahn, Züge haben wir dennoch den ganzen Tag keine gesehen. Fairerweise muss man auch dazu sagen, dass hier morgens ein Passagierzug von Christchurch nach Picton fährt – und am Nachmittag/Abend dann der gleiche Zug wieder zurück. Zwischendurch sind ab und zu mal Güterzüge unterwegs – selbst davon haben wir jedoch keinen gesehen.

An einer Eisenbahnbrücke lag ein kleiner Rastplatz, an dem wir erst einmal eine kleine Pause eingelegt haben – dort war auch eine Holzbrücke vorhanden, die über einen kleinen Bachlauf ging. Die Eisenbahnbrücke in der Nähe überquerte dann jedoch ein Flussbett, welches im Moment zwar nur einen etwas breiteren Bach beherbergt… wenn es hier jedoch richtig regnet, dann dürfte das Ganze ein ziemlich breiter Strom werden.

Unser nächster Stopp war der Ort Cheviot – eigentlich nichts besonderes, allerdings nehme ich den Ort mal zum Anlass, eine Sache für Neuseeland hervorzuheben: ich glaube, ich habe noch kein anderes Land bereist, in dem es so viele öffentliche Toiletten entlang der Reiserouten gibt, die man wirklich bedenkenlos benutzen kann. Sie sind sauber, gut gepflegt – nicht so wie das, was man oft an europäischen Autobahnen findet, wo man sich einen kompletten Koffer voller Desinfektionsmittel und -tücher wünscht… und optisch sind die Toiletten hier auch oft schön gestaltet, also, zumindest von außen 😉

Anstatt nun stur dem Highway bis Christchurch zu folgen, haben wir uns für einen kleinen Umweg über Gore Bay – einen verschlafenen Ort an der Küste – entschieden. Dort gibts dann auch einen schönen langen Strand, sowie Möwen, die einem konsequent jedes Bisschen an Essen versuchen abzuluchsen.

Auf dem Weg zum Highway zurück kamen wir dann noch an der Cathedral Gully Viewing Area vorbei – einer recht prekär aussehenden Karstformation, die eine Schlucht bildet.

Danach haben wir noch versucht, einen angeblich schön gelegenen Leuchtturm zu finden – vermutlich haben wir ihn auch gefunden, man kam nur nicht mehr wirklich dorthin: aber zumindest haben wir durch das Gebüsch hindurch ein rot-weiß gestrichenes Gebäude erahnen können, welches dann wohl der Leuchtturm war.




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