Der Sage nach ist hier das erste Schiff der Polynesier gelandet – mit der Ankunft von Hotu Matua beginnt die Geschichte des Volkes der Rapa Nui.
Es ist auch eine sehr schöne Bucht, die sie sich seinerzeit für die Landung ausgesucht haben: ein paar Palmen säumen den Strand, der Sand ist schön fein,
Kleiner Schönheitsfehler – die Kokospalme war damals gar nicht auf der Insel heimisch. Die Bucht wird jedoch auch damals schon schön gewesen sein. Durch den flachen Sandstrand war sie dazu für eine Landung einfach prädestiniert. Wirklich viele flache und sicher zu befahrende Küstenabschnitte hat die Insel ansonsten ja nicht gerade.


Heute sieht man hier mehrere Moais: Ahu Nau Nau und Ahu Ature Huki.
Ahu Nau Nau ist die Gruppe von sieben Moais, Ahu Ature Yuki der einzeln stehende.
Wie bei allen anderen Moais werden auch diese zur Ehrung von Ahnen errichtet worden sein. Und später dann umgestoßen, als man den Glauben an die Moais verloren hatte.
Bei vielen Moais sieht man daher heute auch ein paar Reparaturstellen. Oftmals sind am Hals – der schmalsten und damit bruchanfälligsten Stelle eines Moai – Spuren von Zement zu sehen, mit denen die Skulpturen wieder zusammengesetzt worden sind.
Der Tatsache, dass diese Skulpturen einfach nur beeindruckend sind, tut das keinen Abbruch.




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