Ab in den Norden: New Orleans

Zurück über den Äquator auf die Nordhalbkugel – unser Ziel ist New Orleans.

Zunächst hat sich Santiago de Chile mit einem richtig schönen Sonnenuntergang von uns verabschiedet.

Danach ging es allerdings eher etwas bergab…

American Airlines. Gut, ich wusste ja schon, dass American bei den Themen Service und Komfort jetzt nicht den allerbesten Ruf der amerikanischen Fluggesellschaften hat. Und, ja, ich kann bestätigen, dass das so durchaus zutrifft.

In der Premium Economy hatten wir zumindest einmal nur zwei Sitze nebeneinander am Fenster – wirklich gemütlich drin sitzen konnte man jedoch eher nicht. Für einen etwas über 8-stündigen Flug nicht ideal.

Was die Freundlichkeit der Flugbegleitenden angeht – ja, nun, hätte man vielleicht besser beurteilen können, wenn sie etwas häufiger mit einem interagiert hätten. Also zum Beispiel nachts Wasser oder andere Getränke angeboten hätten. Tatsächlich sind sie nur zum Abendessen und dem Frühstücks-Snack kurz vorbeigehuscht, haben die nötigsten Fragen gestellt und waren wieder weg.

Egal, den Großteil des Fluges habe ich durchgeschlafen – Sabrina hat sich derweil ein paar Filme angesehen.

Die Einreise am frühen Morgen in Miami war dann unerwartet unproblematisch. Empfehlung dazu: von den US-Behörden gibt es ein Smartphone-App namens MPC, was für Mobile Passport Control steht. Die Einreise sowie die Zollkontrolle war schnell erledigt, unser Gepäck war auch schnell für den Weiterflug abgegeben. Die Sicherheitskontrolle für den Weiterflug wirkte zunächst ein bisschen chaotisch, ging dann jedoch auch fix.

Und dann waren wir im Terminal für den Inlandsflug.

Die Umsteigezeit war leider recht lang – und auf einigen im Terminal laufenden Fernsehern war eine wie immer chaotische und vollkommen unzusammenhängende – sowie ausgesprochen selbstbeweihräuchernde – Rede des bedauerlicherweise nach 4 Jahren Erholungspause gerade wiedergewählten Präsidenten der USA zu sehen und… das war das Schlimmste daran… zu hören. Also haben wir uns Plätze gesucht, die so weit von einem Fernseher entfernt waren, wie es nur ging.

Für unseren Weiterflug hatten wir, im Gegensatz zum Flug von Santiago nach Miami, eine ausgesprochen schlechte Boarding-Gruppe bekommen. Im Endeffekt bedeutete das, dass praktisch alle schon an Bord waren, bevor wir einsteigen durften. In den Gepäckfächern war natürlich kaum noch Platz, für unsere Jacken und meine Computer-Tasche hat es jedoch gerade so eben gereicht. Mein Kamera-Rucksatz passte unter den Sitz vor mir, meine Füße konnte ich dann auch noch irgendwie darum herum knoten. Es war ja kein langer Flug…

Nach circa 2 Stunden war es dann so weit – unser Flug setzte in New Orleans zur Landung an.




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