Die Reise nach Kauai war ursprünglich mal ganz anders geplant gewesen. Oder, um es ganz genau zu nehmen: ursprünglich war Kauai überhaupt kein Teil unserer Reiseplanung.
Als wir Kauai dann doch mit auf den Plan genommen haben, wollten wir von San Diego aus nonstop nach Lihue fliegen, dafür gab es einen hervorragend passenden Flug mit Alaska Airlines, Abflug so gegen 9 Uhr morgens, Landung kurz vor 12 Uhr mittags.
Und dann wurde genau dieser Flug auf 17 Uhr verschoben, mit einer Ankunftszeit gegen 21 Uhr. Das wäre in jedem Fall nicht wirklich toll gewesen. Da jedoch unser eh schon kurzer Aufenthalt auf Kauai damit von ca. 30 Stunden auf etwa 20 Stunden verkürzt werden würde, musste eine Alternative her. Wohlgemerkt – in den 20 bzw. 30 Stunden sind grob 7-8 Stunden Schlaf im Hotel mit eingerechnet.
Im Ergebnis sind wir nun heute zu nachtschlafender Zeit (kurz nach 6 Uhr morgens) von San Diego nach Los Angeles geflogen, um von dort aus nach Kauai zu fliegen. Mit einer Ankunft etwas nach 12 Uhr, also kein so großer Verlust gegenüber der ursprünglichen Planung.
Die Flüge waren – vielleicht auch dadurch, dass wir uns für den Flug von Los Angeles nach Lihue ein Upgrade geleistet haben – dann einigermaßen komfortabel. Nach der Ankunft war das Gepäck zügig da, die Übernahme des Mietwagens verlief schnell und schmerzfrei, dann ging’s ab zum Hotel.
Und natürlich war das Zimmer noch nicht verfügbar.
Das Gepäck konnten wir im Hotel lassen, danach sind wir wieder in unseren Mietwagen gestiegen und etwas an der Küste in Richtung Norden gefahren, und zwar bis zum Kilauea Point National Wildlife Refuge, wo sich das Kilauea Lighthouse befindet. Besichtigen konnten wir es nicht, da der Zutritt für den Tag schon ausgebucht war – und die tägliche Parkschließung eh schon in Kürze bevorstand.



Insofern sind wir wieder in Richtung Hotel zurückgefahren, haben auf dem Weg noch ein bisschen was eingekauft bevor wir uns dann einen gemütlichen Abend auf dem Balkon unseres Zimmers gemacht haben.
Im Hotel spielte eine Band, die Live-Musik war auch durchaus gut. Parallel dazu wurden Videosequenzen – teils Werbevideos für die Hawaiianischen Inseln, teils Ausschnitte aus alten Filmen, per Beamer auf die Außenwand des Gebäudes direkt gegenüber projiziert.
Insofern hatten wir ein gutes Unterhaltungsprogramm 😊




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